Drei Ortsteile, drei Abende und erfreulich viele Gespräche: In der vergangenen Woche waren wir mit unseren Wahlinfo-Veranstaltungen in Trübenbach, Neuensorg und Weidhausen unterwegs. Unser Ziel war einfach – zuhören, ins Gespräch kommen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger persönlich treffen. Und wie sich gezeigt hat: Das direkte Gespräch schlägt jede noch so gut geschriebene Informationsbroschüre.
Im Trübenbacher Gemeindehaus sorgten rund 25 Gäste für einen gelungenen Auftakt in angenehmer, fast schon wohnzimmerähnlicher Atmosphäre. In Neuensorg bot das TSV - Sportheim einen guten Rahmen für ruhige und sachliche Gespräche. Richtig lebhaft wurde es schließlich in der Gaststätte beim Rau in Weidhausen: Rund 60 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, die Plätze füllten sich schnell, man rückte zusammen – und wie man weiß, entstehen die besten Gespräche meist genau dann, wenn die Stühle ein wenig näher stehen.
Menschen statt nur Namen
Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Tom Carl stellte sich zunächst Bürgermeisterkandidat Maxi Fischer persönlich vor. Danach gaben auch unsere weiteren Kandidatinnen und Kandidaten kurze Einblicke in ihren Alltag, ihre Berufe und ihre Motivation für das kommunale Engagement. Uns war wichtig, dass nicht nur eine Liste vorgestellt wird, sondern die Menschen dahinter sichtbar werden – möglichst ohne lange Reden, dafür mit ehrlichen, persönlichen Worten.
Anschließend griff Tom Carl unseren kürzlich verteilten Themenflyer auf. Drei Punkte daraus wurden exemplarisch vorgestellt, aus unserer Runde erläutert und von Maxi Fischer zusammengeführt. Bewusst kompakt – damit noch genug Zeit für den Teil blieb, der erfahrungsgemäß immer der spannendste ist.
Wenn aus Zuhören Gespräche werden
Und das waren die Gespräche selbst. Nach den Themenblöcken sowie in einer offenen Schlussrunde konnten Fragen gestellt, Erfahrungen geschildert und Hinweise gegeben werden. Diese Gelegenheit wurde an allen drei Abenden gerne genutzt – sachlich, interessiert, manchmal sehr konkret, aber stets in freundlicher Atmosphäre.
Gerade am letzten Abend entwickelte sich daraus ein besonders reger Austausch, bei dem viele Anliegen direkt angesprochen wurden. Gefreut haben wir uns dort außerdem über den Besuch des amtierenden Ersten Bürgermeisters Markus Mönch.
Am Ende bleiben für uns drei Abende mit vielen Begegnungen, offenen Gesprächen und der schönen Bestätigung, dass Kommunalpolitik vor allem dort lebt, wo Menschen miteinander reden – am besten persönlich, direkt und gern auch einmal länger als ursprünglich geplant. Wir bedanken uns herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und die angenehmen Gesprächsrunden.