Litzendorf – Im Festgottesdienst am Kirchweihsonntag (20.9.2026) wurde Diakon Christoph Gahlau in der Pfarrkirche St. Wenzeslaus vom Seelsorgebereichsleitenden Pfarrer Marianus Schramm feierlich in sein neues Amt als pastoraler Mitarbeiter eingeführt.
Pfarrer Schramm freute sich nach der Verabschiedung der Gemeindereferentin Sophie Brand nun wieder eine Verstärkung seines Teams im Seelsorgebereich Geisberg-Regnitztal zu haben und begrüßte Christoph Gahlau im Gotteshaus, in das beide zusammen mit den Ministranten unter den Klängen der Orgel und dem Gesang der vielen Gläubigen mit dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ eingezogen waren.
Am Beginn seiner Predigt sagte Christoph Gahlau: „Meinen Dienst als Diakon verstehe ich als Begleitung von Menschen auf ihrem Weg“, und erklärte den Status des Diakons. Dieser wurde im II. Vatikanischen Konzil vor rund sechzig Jahren als eigenständige dauerhafte Weihestufe wiederhergestellt. Ständige Diakone dürfen auch verheiratet sein.
Seine Arbeitsschwerpunkte in Litzendorf werden die Ministrantenarbeit und die Firmvorbereitung sein. Als Diakon darf er auch taufen, trauen und beerdigen – also Menschen an ganz wichtigen Lebenspunkten begleiten. Da er nicht zusehen möchte, wie junge Menschen immer seltener in den Gemeinden zu finden seien, werde die Jugendarbeit sein großes Anliegen sein.
Weiter bekräftigte er: „Der Dienst am Nächsten ist aber nicht nur eine Aufgabe des Diakons und der anderen Hauptamtlichen, sondern die Aufgabe eines jeden von uns.“ Auch einen Schwenk in die aktuelle Politik scheute Gahlau nicht. Wie sehr der Egoismus und die Ich-Zentriertheit in letzter Zeit zugenommen haben, zeige bedauerlicherweise auch das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt. „Dort hat eine Partei die Wahl gewonnen, die alles andere als das Gemeinwohl im Sinn hat, sondern die vielmehr spaltet und trennt statt zu einen“, stellte er fest.
Am Ende des Gottesdienstes hießen ihn auch die beiden Pfarrgemeideratsvorsitzenden Jutta Uzelino und Angelika Kotissek herzlich willkommen und überreichten ihm ein Geschenk. Pfarrer Marianus Schramm spendete ihm und seiner Frau Barbara seinen persönlichen Segen.
Text und Bild(er) Josef Beck
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