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Starkes Team statt Einzelkämpfer
CSU Ergoldsbach
06.03.2026, 10:17
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CSU Ergoldsbach setzt bei Wahlversammlung auf Geschlossenheit und starken Gemeinderat

 

Mit einer Wahlversammlung im Hotel Gasthof Dallmeier hat die CSU Ergoldsbach ihren Kommunalwahlkampf abgeschlossen. Neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern waren Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Bezirksrätin Martina Hammerl zu Gast. Durch den Abend führten Ortsvorsitzender Daniel Petz und Silvia Dollinger aus der Gemeinderatsfraktion.

 

Petz zeichnete zu Beginn den Weg des Ortsverbands nach: Nach personellen Wechseln habe sich die CSU Ergoldsbach seit 2024 neu sortiert und verstehe sich heute als eingespieltes Team, in dem Jüngere und langjährige Gemeinderäte zusammenarbeiten. Er verwies auf Aktivitäten wie Sommerfest, Ergoldsbach-Kalender, Weinfest und das LICHTKLANG-Konzert, mit denen die CSU über den Wahlkampf hinaus Angebote für die Bevölkerung geschaffen habe. Man wolle keine unrealistischen Versprechen machen, sondern Projekte mit Blick auf Finanzierbarkeit und Nutzen umsetzen.

 

Auf die Frage, warum die CSU keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstelle, gab Petz eine klare Antwort: Man wolle dort Verantwortung übernehmen, wo die Entscheidungen fallen – im Gemeinderat. Dieser beschließe über Haushalt, Bauprojekte und Infrastruktur und lege damit die Richtung fest, in die sich die Gemeinde entwickle. Der Bürgermeister setze um, was der Gemeinderat beschließt. „Manchmal ist es klüger, erst ein stabiles Fundament zu bauen, bevor man das Dach aufsetzt“, so Petz. Ziel sei eine starke Fraktion, die verlässlich, sachlich und konstruktiv arbeite. Gemeinderat und Bürgermeister würden auf getrennten Stimmzetteln gewählt – die Stimme für den Gemeinderat sei unabhängig von der Bürgermeisterwahl.

 

Fraktionssprecher Stefan Ganslmeier berichtete über den ausgeglichenen Haushalt und eine Schuldenquote von unter 32 Euro pro Kopf. Schwerpunkte seien Ortsentwicklung, Verkehrssicherheit, Kinderbetreuung und flächensparende Gewerbeansiedlung. Neue Baugebiete seien nur dort denkbar, wo Infrastruktur und Bildungseinrichtungen mitwachsen und Innenentwicklung Vorrang habe. Er verwies auf den Unsbacher Berg als Beispiel für interkommunales, flächensparendes Wachstum mit neuen Arbeitsplätzen.

 

Anschließend stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten in den Themenfeldern Wachstum und Lebensqualität, Gemeinschaft, Bildung und Gesundheit sowie Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit vor. Auf der Liste seien Menschen aus verschiedenen Generationen und Berufen vertreten – vom Handwerk über Verwaltung bis zur selbstständigen Tätigkeit. In moderierten Fragerunden ging es unter anderem um Infrastruktur, sicheren Schulweg, Seniorenarbeit, Ganztagsbetreuung und medizinische Versorgung.

 

Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer präsentierte ihren Werdegang und ihre Ziele für den Landkreis. Bundestagsabgeordneter Florian Oßner rief in einem Grußwort zur Unterstützung der CSU-Kandidaten auf.

 

Zum Einstieg hatte Petz in einem Kurzvortrag über Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz im Wahlkampf informiert. Anhand typischer Formulierungen und stilistischer Muster erläuterte er, wie Bürgerinnen und Bürger mögliche KI-Texte erkennen und politische Aussagen kritischer einordnen können.

 

Im Anschluss blieb Zeit für Gespräche zwischen Gästen, Mandatsträgern und Kandidierenden. Die CSU werde als geschlossenes, generationenübergreifend aufgestelltes Team wahrgenommen, so die Organisatoren.