550 Brezen, 240 Müesliriegel und viele, viele "Danke fürs Radeln!"-Rufe durfte ein Team von 23 Ehrenamtlichen am Mittwochfrüh zwischen 6 und 9 Uhr unter die Leute bringen. Die beliebte "Pendlerbrotzeit" im Rahmen der Aktion STADTRADELN fand heuer erstmals an drei Orten gleichzeitig statt: Am Schloßberg, in der Hofmühle und an der Otfried-Preußler-Schule.
Dass der Schloßberg der Verkehrsschwerpunkt ist, war klar. Aber auch an der Hofmühle wurden weit über 100 Radelnde gezählt, an der OPS weitere 100. Etwa 20% der Vorbeifahrenden verzichteten auf ihre Brotzeit, und an vielen Straßen standen wir ja gar nicht (z.B. Hofau, Straßen Richtung Vogtareuth/Prutting/Riedering/Bad Endorf. Vielleicht sollten wir die Aktion 2027 noch ausweiten, um wirklich alle zu erreichen.
Auf alle Fälle steht fest: An einem Junimorgen mit ordentlichem Wetter entlasten locker 1.000 Radelnde die Verkehrssituation in Stephanskirchen. Setzt man diese 1.000 Menschen in Autos mit der Standard-Durchschnittsbesetzung von 1,5 Personen, bräuchte es 650 Autos - eine Schlange von etwa 6 km Länge. Den Stau, der dann entstünde, mag man sich nicht vorstellen. Stattdessen: Stau an der Brezenstation, siehe Foto.
Wenn es noch Argumente bräuchte, den Radverkehr in Stephanskirchen weiter zu fördern - hier sind sie.
Und wer noch nicht beim STADTRADELN dabei ist: Schnell über den QR-Code anmelden und noch bis zum 04. Juli mitradeln!
