In der Zeit vom 1. März bis 15. Juli ist Brut- und Setzzeit in unserer Natur. Viele heimische Wildtiere bringen jetzt ihren Nachwuchs zur Welt oder brüten am Boden. In dieser sensiblen Phase sind Wildtierjunge besonders schutzbedürftig.
Hasenjunge ducken sich reglos ins Gras, Rehkitze werden von der Mutter im hohen Bewuchs abgelegt und Bodenbrüter legen ihre Eier gut getarnt auf Wiesen und Feldern ab. Für Spaziergänger sind diese Tiere oft kaum zu erkennen – genau deshalb geraten sie schnell in Gefahr.
Freilaufende Hunde, das Verlassen der Wege oder neugieriges Anfassen können für die Jungtiere lebensbedrohlich sein. Bereits menschlicher Geruch kann dazu führen, dass Elterntiere ihren Nachwuchs nicht mehr annehmen.
Deshalb gilt in der Brut- und Setzzeit:
Hunde bitte angeleint lassen
Spazierwege nicht verlassen
Tierkinder niemals anfassen oder mitnehmen
Mit Rücksicht und Aufmerksamkeit können wir alle dazu beitragen, unsere heimische Tierwelt zu schütz
