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KONZERT ZUM KARFREITAG
Cappella Villa Duria
27.03.2026, 12:06
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Heinrich Schütz
Passion nach dem Evangelisten Matthäus 
Die Sieben Worte Jesu Christi am Kreuz

Heinrich Schütz komponierte die Matthäuspassion im Jahr 1666. Sie wurde im selben Jahr in Dresden a cappella aufgeführt, da während der Fastenzeit Instrumente in der Kirche nicht erlaubt waren.

Etwa 200 Jahre lang wurde die Passion nicht mehr aufgeführt, erst in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts kam es in Bonn zu einer neuen Aufführung. Die Passion beginnt mit einem Introitus „Das Leiden uns’res Herren Jesus Christus, wie es beschreibet der heilige Evangeliste Matthäus“ und endet mit einem etwa zweieinhalb Minuten dauernden Schlusschor „Ehre sei dir, Christe“.

In „Die Sieben Worte Jesu Christi am Kreuz“, vermutlich um 1645 komponiert, begleitet ein Instrumentalensemble den Chor.

Solisten, Kammerchor und Instrumentalensemble der Cappella Villa Duria
Leitung: Maria Reepen

BITTE BEACHTEN SIE: Aus organisatorischen Gründen findet das Konzert in St. Mariä Heimsuchung statt, es beginnt um 18 Uhr.

03.04.2026, 18 Uhr, St. Mariä Heimsuchung, Frauwüllesheim


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Beschreibung

Der Name CAPPELLA VILLA DURIA markiert den Beginn einer neuen Konzerttradition in Düren! Träger des Konzertforums ist der Förderverein der Musikschule Düren e.V., ein Kooperationsvertrag mit der Stadt Düren von der Spielzeit 2005/2006 gab dem neuen „Konzertforum der Stadt Düren“ planerische Sicherheit. Am 11. Juni 1994 fand erstmals ein Konzert unter dem Namen „Cappella Villa Duria“ statt. In der Marienkirche stand Geistliche Chormusik von Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm, interpretiert vom Motettenchor der Cappella Villa Duria und Mariusz Cierplikowsky an der Orgel unter der Leitung von Johannes Esser. Das am 16. November 1994, dem 50. Jahrestag der Zerstörung Dürens, folgende Mendelssohn-Konzert in der Marienkirche war ein Benefizkonzert zugunsten der Kriegsopfer in Bosnien, es war das erste große Konzert der CAPPELLA VILLA DURIA. Seitdem konnte das Programm kontinuierlich erweitert werden. - Im Jahr 1995 wurde bereits ein Abonnementsystem für 6 Konzerte angeboten. - Das erste vollständige Jahresprogramm erschien für die Spielzeit 1997/98. - Vom traditionellen Neujahrskonzert über das klassische Oratorienrepertoire und die konzertant aufgeführte Oper bis hin zu Kammerkonzerten auf Schloss Burgau oder in der kleinen gotischen Kirche in Frauwüllesheim und den Freitagskonzerten im Foyer im Haus der Stadt reicht mittlerweile das Angebot der CAPPELLA VILLA DURIA mit 20 bis 25 Konzerten pro Saison. - Seit der Spielzeit 2018/2019 gehört auch die Kinderkonzertreihe „Andantino – Musikalische Entdeckerreisen“ zum Konzertforum. - Seit der Spielzeit 2023/2024 besteht eine Kooperationsvereinbarung mit „Düren tanzt“. Viele persönliche Beziehungen von Johannes Esser, dem künstlerischen Leiter des Konzertforums, bringen junge Künstler aus der ganzen Bundesrepublik nach Düren, die die persönliche Atmosphäre der Konzerte besonders schätzen. Das Cappella Villa Duria-Konzertforum feierte 2019 sein 25-jähriges Jubiläum. Mit „Felix Mendelssohn Bartholdy zum 210. Geburtstag – Geistliche Musik für Soli, Chor und Orchester“ am 25. Mai 2019 sowie „The Peacemakers“ Teil II von Karl Jenkins und „Sacred Concert“ von Duke Ellington am 3. Oktober 2019 waren zwei besondere „Jubiläumskonzerte“ zu hören. In den 25 Jahren seit der Gründung ist aus den ersten, einzelnen Konzerten eine Tradition geworden, die in Düren wieder ein reiches Konzertangebot mit 22 bis 25 Konzerten unterschiedlichen Charakters pro Saison etabliert hat. Vom festlichen Neujahrskonzert bis zu den Burgauer Schlosskonzerten, von „Mozart im Mai“ bis zu „Barockmusik im Kerzenschein“, von „Harmoniemusik“ bis zum Jazz-Dämmerschoppen erreicht Cappella Villa Duria Musikliebhaber mit unterschiedlichen Neigungen. Diese Erfolgsstory der Cappella Villa Duria wurde möglich durch das Vertrauen, das die ersten Sponsoren, die Sparkasse Düren, RWE und Stadtwerke Düren, in die Verantwortlichen setzten. Die in ehrenamtlicher Tätigkeit erfolgende Verwaltung und Organisation der Konzerte sowie die moderaten Honorare der Musiker tragen wesentlich dazu bei, dass sich diese Vielseitigkeit entwickeln konnte.