Pilgerwanderung auf dem „Klosterweg der VIA NOVA“
Niederaichbach/Oberaichbach/Wörth. Auch heuer hat sich eine Pilgergruppe aus der Pfarreien-
gemeinschaft unter der Leitung von Christine Wenk auf den Weg gemacht. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Kelheim war man einen Tag lang auf dem „Klosterweg der VIA NOVA“ unterwegs. Mit dem Pilgersegen verabschiedete Pater Ajo die Gruppe in Niederaichbach. Im Anschluss gings mit dem Bus nach Hellring, wo sie bereits von ihrem Pilgerführer erwartet wurde. Die Wallfahrtskirche St. Ottilia in Hellring, mit dem Altarbild der Hl. Ottilia als besonderem Blickfang, setzte den Anfang für einen erlebnisreichen Pilgertag. Der Pilgerführer Engelbert Schmaus berichtete von der Kirchengeschichte und der Entstehung der Wallfahrt, der Verbindung zum Kloster Paring, bis dato von Augustiner Chorherren geleitet, und der Hellringer Dult, die immer am zweiten Oktoberwochende gefeiert wird. Über befestigte Flur- und Feldwege gings nun hinunter ins Laabertal, wo die Pilger(innen) in Langquaid von Bürgermeister Herbert Blascheck und dem Pfarrer, einem Augustiner Chorherrn, empfangen wurde. Der Markt Langquaid steht unter dem Schutz des Hl. Jakobus mit einer Jakobskirche und dem Jakobsbrunnen. Nach einem gemeinsamen Foto am Jakobsbrunnen, dem Pilgersegen für den weiteren Weg und gestärkt durch die traditionelle Pilgersuppe im Gasthaus Huber war die nächste Station die Kapelle St.Koloman. Von hier konnte man nicht nur zwölf Kirchturmspitzen im Laabertal, sondern auch am Horizont den Bayerischen Wald erblicken. Über Adlhausen mit der Kirche „Mariä Himmelfahrt, Laaber – St. Stephan - ,
gings nochmal den Berg hinauf nach Laaberberg.
Wohlbehalten, aber rechtschaffen müde kamen die Pilger(innen) am Ziel dieser Tagesetappe an.
In der Wallfahrtskirche „Mariä Opferung“ in Laaberberg ließ man den Tag noch einmal Revue passieren. Viele Kirchen, wahre Kleinode, die man im ländlichen Raum nicht vermutet, wurden für die Pilgergruppe aufgesperrt und zeugen von einer bedeutsamen geschichtlichen Vergangenheit. Mit dem Lied „Wer glaubt ist nie allein“ und einem abschließenden „Weg-Impuls“ dankten alle Gott für die Gemeinschaft, die auch bei dieser Pilgerwanderung wieder gelebt und erlebt wurde.
