Am Mittwochabend fand die traditionelle Maiandacht der Freiwilligen Feuerwehr Thonlohe statt. Aufgrund der kalten Witterung konnte die Andacht heuer nicht wie gewohnt vor dem Feuerwehrhaus abgehalten werden und wurde deshalb in die Kirche verlegt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen an der feierlichen Andacht teil.
Pfarrer Läßer brachte hierzu eine weiße Madonna mit, die von den beiden Vorständen Tobias Köhl und Franz Obeth jun. sowie den Kommandanten Johannes Kagerer und Jonas Hofmayer feierlich in die Kirche eingezogen wurde. Die Mutter Gottes wurde anschließend auf einem Sockel vor dem Altar aufgestellt und stand im Mittelpunkt der Andacht.
Im Laufe der Feier waren die Kirchenbesucher eingeladen, ein Band mit Knoten niederzulegen. Dieses symbolisierte Bitten und Sorgen, die der Gottesmutter anvertraut wurden, damit sie diese „lösen“ möge. Dieser besondere Moment verlieh der Maiandacht eine sehr persönliche und ergreifende Atmosphäre.
Zum Abschluss der Andacht verabschiedeten die Kinder die Mutter Gottes mit weißen Tüchern und sorgten damit für einen besonders schönen und bewegenden Ausklang.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Chor der Dorfgemeinschaft Thonlohe, der sich überwiegend aus Damen und Mädchen der Dorfgemeinschaft Thonlohe, Albertshofen und Waltenhofen zusammensetzt. Teresa Scherübl, Gertraud Werner und Magdalena Schmid begleiteten die Andacht mit der Gitarre und Annemarie Geitner mit ihrer Querflöte.
Im Anschluss waren alle Besucherinnen und Besucher zum gemütlichen Beisammensein am Feuerwehrhaus eingeladen, wo Gegrilltes und Getränke angeboten wurden.
Die Maiandacht der Feuerwehr Thonlohe war auch in diesem Jahr wieder eine sehr schöne, feierliche und ergreifende Veranstaltung.
Text und Bilder: Claudia Köhl
