Nach der Winterpause beginnt im Projekt „Summende Dörfer“ die neue Forschungssaison. Das Team der Universität Würzburg untersucht gemeinsam mit dem Biodiversitätszentrum Rhön erneut die Insektenvielfalt in insgesamt 40 Dörfern in der Rhön und in Mainfranken.
Dafür werden verschiedene Lebensräume im Dorf untersucht, darunter Grünflächen, Brachflächen, Haus- und Bauerngärten, Friedhöfe sowie angelegte Blumenbeete.
Neben Kescher und Lupe setzt das Forschungsteam auch spezielle Messgeräte ein. Dazu gehören Farbschalen zur Beobachtung der Insektenaktivität, sogenannte Eklektor-Fallen für bodenlebende Insekten sowie Geräte zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. In den Dörfern können daher kleine „Zelte“ oder Stangen mit bunten Schalen zu sehen sein.
Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Geräte nicht anzufassen, damit die Messungen nicht verfälscht werden.
Die Untersuchungen laufen bis Ende Oktober. Anschließend werden die Daten mit den Ergebnissen aus den Vorjahren verglichen, um Veränderungen der Insektenvielfalt besser zu verstehen.
Weitere Informationen zum Projekt: https://www.dorfbienen.biozentrum.uni-wuerzburg.de/SecondPhase.aspx
