Der RĂŒckblick auf das Bienenjahr und die Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Imker beim Pfindelwirt in Hofen. Vorsitzender Werner Grasruck begrĂŒĂte die Mitglieder zur Versammlung, die vom FrĂŒhjahr in den Herbst verschoben worden war.
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In seinem Jahresbericht blickte Grasruck auf eine wechselhafte Saison zurĂŒck. Nach einer insgesamt guten Auswinterung entwickelten sich die Bienenvölker im FrĂŒhjahr erfreulich. Bereits Mitte April setzten die Tracht und eine intensive, etwa vierwöchige Schwarmzeit ein. Die erste BlĂŒtenhonigernte Mitte Mai brachte vergleichsweise hohe ErtrĂ€ge bei geringem Wassergehalt. Weniger gĂŒnstig verlief der Sommer: Die groĂe Hitze beeintrĂ€chtigte die weitere Honigernte, Waldhonig gab es kaum.
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Nach dem Abschleudern Anfang Juli standen die Vorbereitung der Völker auf den Winter und die VarroabekĂ€mpfung im Vordergrund. Grasruck betonte die Bedeutung regelmĂ€Ăiger Milbenkontrollen. Auch die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse beschĂ€ftigte die Versammlung. Positiv fiel sein RĂŒckblick auf das Probeimkern aus: Eine kleine Gruppe Interessierter erhielt nach individueller Absprache Einblicke in die Bienenhaltung am Lehrbienenstand. BĂŒrgermeister Dr. Martin Hundsdorfer wĂŒrdigte besonders dieses Engagement fĂŒr die Ausbildung neuer Imker und dankte fĂŒr die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
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Eine besondere Situation ergab sich bei den turnusgemĂ€Ăen Neuwahlen. Werner Grasruck erklĂ€rte, nicht erneut als 1. Vorsitzender kandidieren zu wollen. Da sich kein Nachfolger fand, bleibt er vorerst kommissarisch im Amt. Die besondere Vorsitzsituation war bereits im Vorfeld mit dem Landesverband der Bayerischen Imker geklĂ€rt worden. Dabei wurde auch bestĂ€tigt, dass eine Personalunion grundsĂ€tzlich möglich ist.
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Zum 2. Vorsitzenden wurde RenĂ© Meyer gewĂ€hlt, der zugleich weiterhin als SchriftfĂŒhrer tĂ€tig ist. Die Personalunion soll zunĂ€chst eine Ăbergangslösung sein, fĂŒr die SchriftfĂŒhrung wird perspektivisch UnterstĂŒtzung und eine Nachfolge angestrebt. Auch die Suche nach einem neuen 1. Vorsitzenden bleibt eine wichtige Aufgabe fĂŒr den Verein.
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Georg Holland wurde als Kassier bestĂ€tigt; Dr. Wolfgang Keil und Werner Heid ĂŒbernehmen weiterhin die KassenprĂŒfung. Besonders erleichtert und dankbar zeigten sich die Mitglieder darĂŒber, dass Werner Grasruck trotz seines Wunsches, den Vorsitz abzugeben, bereit ist, den Verein vorerst kommissarisch weiterzufĂŒhren. Damit ermöglicht er einen geordneten Ăbergang und gibt dem Verein Zeit, eine Nachfolge zu finden.
BĂŒrgermeister Dr. Martin Hundsdorfer ĂŒbernahm dankenswerterweise die Leitung des Wahlausschusses und die DurchfĂŒhrung der Wahlen.
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FĂŒr ihre langjĂ€hrige Treue zum Verein sind Ehrungen fĂŒr Georg Seitz fĂŒr 50 Jahre, Heidemarie Hundsdorfer fĂŒr 25 Jahre und Ernst Langer fĂŒr 15 Jahre Mitgliedschaft vorgesehen. Da die Jubilare nicht anwesend waren, werden die Ehrungen nachgeholt.
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Die Vereinsmitglieder betreuen zusammen schÀtzungsweise rund 150 Bienenvölker. Ein reger Erfahrungsaustausch zur Bienengesundheit rundete den Abend ab. Neue Mitglieder und Interessierte, die das Imkern kennenlernen möchten, sind im Verein herzlich willkommen.
