Die Gemeinde hat zwei Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes sowie zur naturnahen Entwicklung des Hirschbachs erfolgreich umgesetzt.
In einem rund 55 Meter langen Gewässerabschnitt wurden die Ufer abgeflacht, um zusätzlichen Retentionsraum zu schaffen und damit die Aufnahmefähigkeit bei Starkregenereignissen zu erhöhen.
Darüber hinaus wurde im Bereich einer Rohrüberfahrt eine bislang fehlende Böschungssicherung hergestellt. Am Auslauf der Rohrleitung (DN 800) wurde auf einer Länge von etwa fünf bis sieben Metern eine naturnahe Sicherung umgesetzt. Diese besteht aus einer Kombination aus Steinen im Böschungsfußbereich sowie darüber eingebrachten Wurzelstöcken. Dadurch wird einerseits die Stabilität der Böschung verbessert, andererseits ein strukturreicher Lebensraum für Kleintiere geschaffen.
Mit den abgeschlossenen Maßnahmen leistet die Gemeinde einen weiteren Beitrag zum vorsorgenden Hochwasserschutz sowie zur ökologischen Aufwertung des Gewässers.
