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11. Waldgang der Jagdgenossen Burgwallbach
Jagdgenossenschaft Burgwallbach
16.10.2025, 20:12
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Bereits zum elften Mal trafen sich Jagdgenossen und Interessierte am Samstag, den 4. Oktober zum Burgwallbacher Waldgang.

Jagdvorsteher Bruno Kleinhenz begrüßte rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Parkplatz am Ortsausgang Richtung Schönau. Sein herzlicher Gruß galt der Bürgermeisterin Sonja Rahm und den beiden Förstern Bernd Günzelmann vom Amt für ländliche Entwicklung in Würzburg sowie Herr Niklas Damm vom AELF in Bad Neustadt.

Herr Damm hat zum 1. April 2025 die Nachfolge von Herrn Michael Heinrich angetreten und ist als zuständiger Förster Leiter des Forstreviers Burgwallbach. In dieser Funktion ist er Absprechpartner in allen Fragen rund um die privaten und gemeindlichen Wälder.

Herr Günzelmann ist zuständig für das angestrebte Waldflurbereinigungsverfahren in Burgwallbach. Er brachte zu Beginn seiner Ausführungen erstmal eine nicht so erfreuliche Nachricht mit. Wegen Personalmangel im zuständigen Amt muss der Beginn des Verfahrens nach hinten, mindestens in das Jahr 2027 oder gar 2028 verschoben werden. Nach den Erfahrungen wird es somit nicht vor 2037 zur Neuzuteilung der Grundstücke kommen können.

 

Ziel der diesjährigen Begehung waren die Bergellern, die überwiegend im privaten Besitz sind. Herr Günzelmann und Herr Damm erläuterten beim Gang durch den Wald anhand von Beispielen die Entwicklung des Baumbestandes und die durchzuführenden Maßnahmen. Die Förster bezeichnen den Zustand des Waldes dort als sehr zufriedenstellend. Es sei ein guter Mischwald mit Bäumen unterschiedlichen Alters und somit einer recht guten Verjüngungssituation. Auf den meisten Grundstücken stehen allerdings zu viele Bäume, sodass die Konkurrenzsituation für die jungen Bäume verbessert werden sollte. Deshalb wird vorgeschlagen, den Wald so bald als möglich zu durchforsten. Dies sollte nicht bis nach die Waldflurbereinigung verschoben werden. Aufgrund der schmalen und teilweise nicht direkt befahrbaren Grundstücke, lässt sich dies nur umsetzen, wenn die Nachbarn das Ganze zusammen planen und miteinander durchführen oder durchführen lassen.

Herr Damm erläuterte die Möglichkeit von Zuschüssen und sagte als zuständiger Ansprechpartner seine Unterstützung bei der Beantragung zu.

Die beiden Fachmänner konnten die vielen Fragen der Teilnehmenden auf dem weiteren Rundgang beantworten.

Im Anschluss luden der Jagdpächter Herr Knepper und die Jagdgenossenschaft zum Mittagessen in das Gasthaus zur Linde ein, wo ein weiterer Austausch stattfand und der Waldgang in gemütlicher Runde ausklang.