Irène, eine deutsch-französische Schriftstellerin, wird mit Verdacht auf einen Schlagan-fall ins Krankenhaus eingeliefert. Bald schon gibt es Entwarnung, aber sie muss vor-sorglich einige Zeit in der Klinik bleiben und richtet sich dort ein. Ironisch-sarkastisch beschreibt sie ihren neuen Alltag zwischen Krankenzimmer und Untersuchungen. Sie erinnert sich an ihren Mann, der erst vor kurzem gestorben ist, sie lernt ihre Zimmerge-nossin Ada kennen, eine junge Muslima, und einen rätselhaften Patienten, den sie den »Froschmann« nennt und der sie an Houellebecq erinnert. In der Auseinandersetzung mit ihm denkt sie über ihr eigenes Schreiben, über Leben und Tod nach. Kaum jemand, der darüber mit solcher Leichtigkeit erzählen kann wie Sylvie Schenk.
Die Victor Rolff Stiftung setzt mit „In Erwartung eines Glücks“ die literarische Reihe „Burggeflüster“ fort.
Nach ihrem „Burg-Debüt“ im Jahr 2025 kehrt Sylvie Schenk mit ihrem musikalischen Partner Heribert Leuchter und ihrem aktuellen Roman an den Stiftungssitz zurück. Im Gespräch gibt die Autorin Einblick in ihre schriftstellerische Arbeit.
Sylvie Schenk wurde 1944 in Chambéry, Frankreich, geboren, studierte in Lyon und lebt seit 1966 in Deutschland. Die Autorin veröffentlichte Lyrik auf Französisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch. Sie lebt bei Aachen und in La Roche-de-Rame, Hautes-Alpes. Bei Hanser erschien zuletzt ihr Roman „Maman“ (2023).
Dauer: ca. 90 Minuten I Der Eintritt ist frei
Anmeldung ausschließlich online über den Buchungslink zur Veranstaltung.
https://www.rolff-stiftung.de/veranstaltungen.html
Foto: Hanser Verlag I Andrea Zuleger
