„So wahr mir Gott helfe.“
Mit diesen Worten durfte ich in der konstituierenden Sitzung des Marktgemeinderates Nittendorf den Amtseid als 1. Bürgermeister ablegen – ein Moment, der mich tief bewegt hat und den ich in meinem Leben wohl nie vergessen werde.
In meiner Rede habe ich gesagt, dass dieses Amt keiner Partei und keiner Fraktion gehört, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Marktgemeinde. Genau das ist auch mein Verständnis von diesem Amt: zuhören, vermitteln, zusammenführen, die Bürger mitnehmen und Verantwortung für ganz Nittendorf übernehmen.
Von Herzen gratuliere ich unserer 2. Bürgermeisterin Katharina Schmaus und unserem 3. Bürgermeister Dr. Wolfgang Sieber zur Wahl. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit euch beiden und mit dem gesamten Marktratsgremium.
Gemeinsam wollen wir Verantwortung übernehmen und unseren Markt mit Respekt, Sachlichkeit und gegenseitigem Vertrauen gestalten.
Ebenso gratuliere ich allen neuen Marktgemeinderätinnen und Marktgemeinderäten, die gestern erstmals in das Gremium eingezogen sind.
Diese lauten wie folgt:
CSU-Fraktion:
Jürgen Wolfseher, Michael Müller, Dr. Roland Rischbeck, Valerie Standfest
FW-Fraktion:
Benedikt Mehringer, Michael Sammüller, Matthias Kugler
Grüne Fraktion
Iris Tölzer Murr
SPD-Fraktion
Simon Kotschate
Danke, dass ihr bereit seid, euch für unsere Marktgemeinde einzusetzen. Demokratie lebt vom Engagement der Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Besonders wichtig war mir gestern auch ein Gedanke, den ich in meiner Rede angesprochen habe: Unterschiedliche Meinungen gehören zur Demokratie dazu. Aber bei allem, was uns manchmal trennt, verbindet uns etwas viel Größeres – die Leidenschaft für unsere Heimat und der gemeinsame Wunsch, Nittendorf gut in die Zukunft zu führen. Und genau das werden wir auch tun.
Die kommenden Jahre werden große Herausforderungen mit sich bringen. Aber ich bin überzeugt: Wenn wir miteinander statt gegeneinander arbeiten, wenn wir die Perspektive des anderen mitdenken und den Blick immer auf das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger richten, dann können wir gemeinsam viel erreichen.
Die konstituierende Sitzung war für mich mehr als ein offizieller Termin im Kalender. Sie war der Beginn eines neuen Kapitels – voller Verantwortung, Hoffnung und Zuversicht.
Ich freue mich auf diesen Weg!
Gemeinsam. parteiübergreifend. Für Nittendorf
