„Kapitel XXV: Wie der Heilige Franziskus einen Aussätzigen an seinem Leib und an seiner Seele heilte.“
Die Brüder pflegen einen kranken und leidenden Aussätzigen, welcher zugleich sehr ungeduldig und zornig ist.
Der Kranke kommt an seine Grenzen. Aber auch die Brüder kommen mit ihm an ihre Grenzen und sind am Ende ihrer Kräfte.
Da geht Franziskus selbst zu dem Aussätzigen und spricht: „Gott gebe dir Frieden, mein geliebter Bruder.“
Geduldig bleibt er bei dem Kranken und wäscht ihn mit Wasser und Rosenduft. Er gibt die Hoffnung nicht auf.
Nach einiger Zeit aber kann der Kranke aufstehen und aufgerichtet an Leib und Seele ins Leben gehen.
Grenzerfahrungen gibt es im Leben des Franziskus und der Brüder. Grenzerfahrungen gibt es im Leben Jesu, vor allem in der Karwoche.
Grenzerfahrungen gibt es in unserem Leben.
Impulse:
- Wo komme ich konkret an meine Grenzen, mit mir oder mit anderen?
- Wer ist für mich da? Für wen bin ich da?
- Was stärkt mich? Gottes Gegenwart, Hoffnung oder gar … eine Rose?
Guter Gott, Du bist an meiner Seite, wenn ich die Dornen des Lebens spüre, wandle meinen Schmerz mit Deiner Liebe in die Kraft Deiner Blüte.
Die Wildrose blüht für Schmerz und geduldige Liebe.
