Der 20. Juli 1944 steht als "Aufstand des Gewissens" für den militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Er mahnt uns, dass Zivilcourage und moralisches Handel auch unter totalitärer Herrschaft möglich sind. Die Tat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seinen Mitstreitern erinnert eindrücklich daran, dass Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind.
Bereis zwei Jahre vorher hatte die Gruppe Weiße Rose um die Geschwister Scholl zum Widerstand aufgerufen. Auch sie wurden für ihr Tun hingerichtet.
Ihr Name steht bis heute symbolisch für Zivilcourage, moralischen Mut und den Kampf für Freiheit und Demokratie in dunkelster Zeit.
Die 21-jährige Sophie Scholl sagte Freisler als letztes:“ Einer musste ja schließlich damit anfangen.“
Auch wenn sehr viel Einsamkeit in diesem Ruf steckt, so ist er doch auch eine Aufforderung an uns alle, frühzeitig initiativ zu werden, zu handeln und auch Verantwortung zu übernehmen, wenn wir – in welchem Bereich auch immer – „dunkle Wolken“ aufziehen sehen.
Quelle: lpb Landeszentrale für politische Bildung
