Nach fristgerechter Einladung aller Mitglieder hielt die Frauenunion Tann ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus Wirtsbauer in Langeneck ab. Vorsitzende Michaela Hennersberger begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter die Ehrenkreisvorsitzende und wiedergewählte Kreisrätin sowie ehemalige MdL Reserl Sem, Bürgermeister Wolfgang Schmid, Ehrenvorsitzende Marianne Rott sowie die stellvertretende Vorsitzende der Frauenunion und Gemeinderätin Regina Hofbauer. Besonders freute sie sich über die Anwesenheit von drei Jubilarinnen, die im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag feiern konnten.
Im Anschluss stellte Schriftführerin Waltraud Mairhofer den Tätigkeitsbericht vor. Insgesamt fanden sieben Sitzungen der Vorstandschaft beziehungsweise des engeren Ausschusses statt. Darüber hinaus beteiligte sich die Frauenunion an zahlreichen Veranstaltungen. So standen unter anderem eine Betriebsführung bei der Antersdorfer Mühle sowie eine Altstadtführung in Burghausen auf dem Programm. Beim CSU-Sommerfest und beim Schwimmbadfest wurden Spenden für die Ortscaritas gesammelt. Anfang Oktober führte eine Reise nach Slowenien, zudem wurde eine „Irische Nacht“ veranstaltet. Einen besonderen Höhepunkt bildete das erste Starkbierfest mit Edeltraud Rey sowie Herbert und Ruppi, das großen Anklang fand.
Kassierin Manuela Ostermeier legte anschließend ihren Rechenschaftsbericht vor. Die Kasse war im Vorfeld von den Kassenprüferinnen Felicitas Clement und Christa Unterhuber geprüft und für ordnungsgemäß befunden worden. Bürgermeister Wolfgang Schmid bat daraufhin um die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig per Handzeichen erteilt wurde.
Michaela Hennersberger dankte der gesamten Vorstandschaft sowie allen Mitgliedern, die sich aktiv an den zahlreichen Aktionen beteiligen und Veranstaltungen beispielsweise durch Kuchen- oder Mithilfe unterstützen.
Ein Blick auf das kommende Jahr zeigt erneut ein abwechslungsreiches Programm: Nach Ostern ist eine Betriebsbesichtigung der Firma Zeiler Events & Catering in Kirchberg und Simbach geplant. Am 3. Juni findet um 20 Uhr eine Führung mit dem Thema „Schauriges zur Abendstunde“ rund um den Wöhrsee in Burghausen statt, die etwa 90 Minuten dauert; Treffpunkt ist am Pulverturm, zuvor ist eine gemeinsame Einkehr vorgesehen. Auch beim CSU-Sommerfest, beim Schwimmbadfest sowie beim Seniorennachmittag wird sich die Frauenunion wieder engagieren. Die Mehrtagesfahrt in den Schwarzwald mit Stationen in Triberg und Frankreich vom 1. bis 4. Oktober ist bereits ausgebucht. Am 3. Dezember 2026 lädt die Frauenunion zu einem Winterfest im Gasthaus Wirtsbauer ein. Zudem ist auch im kommenden Jahr wieder ein Starkbierfest geplant.
In ihren Schlussworten betonte Hennersberger die Lebendigkeit der Frauenunion Tann und hob die Bedeutung von Gemeinschaft, Engagement und Zusammenhalt hervor. Gerade in Zeiten globaler Konflikte sei es nicht selbstverständlich, dass Frauen gehört werden und mitgestalten können. In einer friedlichen Region zu leben und die eigene Meinung frei äußern zu dürfen, sei ein hohes Gut, das es gemeinsam zu bewahren gelte.
Bei den anschließenden Wortmeldungen gab es seitens der Mitglieder keine Anträge oder Wünsche. Bürgermeister Wolfgang Schmid gratulierte in seinen Grußworten Michaela Hennersberger zur Wahl in den Marktgemeinderat sowie Regina Hofbauer zur Wiederwahl. Mit nunmehr sechs Frauen im Gremium sei die weibliche Vertretung deutlich gestärkt. Zudem rief er zur Teilnahme an der anstehenden Landrats-Stichwahl auf. Die Frauenunion leiste als aktiver Verein einen wichtigen gesellschaftlichen und sozialen Beitrag zum Gemeindeleben.
Auch Kreisrätin und Ehrenkreisvorsitzende Reserl Sem schloss sich den Glückwünschen an und dankte insbesondere Bürgermeister Schmid für seinen Einsatz für die Region. Ein besonderer Dank galt zudem Ehrenvorsitzender Marianne Rott, die den Verein über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt habe. Abschließend appellierte sie an die Mitglieder, das Denkmal der Vertriebenen in Tann durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen. Dieses Mahnmal erinnere an die Bedeutung von Frieden – gerade in einer Zeit, in der weltweit wieder viele Menschen auf der Flucht seien.
