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Neue Einsatzfahrzeuge und eine neue Halle für die Parsberger Feuerwehr
Stadt Parsberg - Öffentlichkeitsarbeit
27.01.2026, 11:40
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Die Freiwillige Feuerwehr Parsberg ist die zweitgrößte Wehr im Landkreis Neumarkt. Ihre Aktiven haben im Jahr 2025 insgesamt 175 Einsätze gefahren, so viele wie nie zuvor. Mit einer hochmodernen Drehleiter, einem Abrollcontainer Ladeboden, einem Verkehrssicherungsanhänger und einem Al Terrain Vehicle (ATV) Quad ist der Fuhrpark der Stützpunktwehr erweitert worden. Jetzt wurden die Einsatzfahrzeuge zusammen mit einer komplett neuen Fahrzeughalle eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

 

Rund 1,36 Millionen Euro haben die Stadt, der Landkreis Neumarkt und der Freistaat Bayern ausgegeben, um den Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen in Parsberg modernstes Gerät zur Verfügung zu stellen und damit beste Voraussetzungen zu schaffen, dass sie ihre Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit professionell abarbeiten können. „Diese Investitionen zeigen deutlich: Unsere Feuerwehr ist uns nicht nur Dankesworte wert, sondern auch konkrete Unterstützung. Unsere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden leisten Tag für Tag, oft im Hintergrund und immer ehrenamtlich einen unschätzbaren Dienst für die Gemeinschaft.“ Das sagte Bürgermeister Josef Bauer beim Festakt in der neuen Feuerwehrhalle, zu dem er unter anderem Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler, die Stadträte mit den Bürgermeister-Stellvertretern Jakob Wittmann und Hans-Jürgen Hopf, Kreisbrandinspektor Joachim Klein, Kreisbrandmeister Matthias Lehner, von Seiten der Planer den Architekten Markus Koller und Diplomingenieur Thomas Bauer, die Mannschaft der Feuerwehr mit Kommandant Philipp Meierhofer und dem Vorsitzenden Roland Lutter sowie Pfarrvikar John Peter und den evangelischen Pfarrer Wolfgang Döring begrüßen konnte. Der Pfarrvikar und der evangelische Pfarrer spendeten den neuen Fahrzeugen und dem Hallenneubau den kirchlichen Segen. Dabei betonten sie: „Einander dienen, füreinander da zu sein, zu helfen und den Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen, das beschreibt ziemlich genau das, was unsere Feuerwehren tagtäglich tun.

 

„Unsere neue Drehleiter ist ein besonderes Highlight und gehört zum Modernsten, was derzeit auf dem Markt angeboten wird“, sagte Bauer bei der Vorstellung der Investitionen. 806.387 Euro hat das gute Stück gekostet. Der Dank des Bürgermeisters galt hier dem Freistaat Bayern für die Förderung in Höhe von 225.000 Euro sowie dem Landkreis für die Unterstützung mit 90.000 Euro. Ergänzt wird der Fuhrpark durch das ATV Quad, das zu einem Feuerwehrfahrzeug umgebaut wurde und gerade bei Einsätzen im unwegsamen Gelände wertvolle Dienste leisten soll. Rund 6.500 Euro wurden dafür ausgegeben. 3.000 Euro hat der Landkreis beigesteuert. Der Verkehrssicherungsanhänger, der vor allem bei Einsätzen auf der Autobahn einen wichtigen Beitrag zur Absicherung von Einsatzstellen und zum Schutz der Einsatzkräfte leisten soll, hat 22.527 Euro gekostet. Vom Landkreis gab es einen Zuschuss in Höhe von 15.730 Euro. Bleibt noch der Abrollcontainer Ladeboden mit Kosten von 10.922 Euro. All diese Fahrzeuge benötigen auch die passenden räumlichen Voraussetzungen“, so der Rathauschef. Mit der neuen Feuerwehrhalle schaffe die Stadt moderne und funktionale Bedingungen für die Feuerwehr. Die Kosten von 520.000 Euro, davon 270.000 Euro Förderung des Freistaates Bayern für vier Stellplätze, seien eine Investition in Sicherheit, Einsatzfähigkeit und Wertschätzung für das Ehrenamt.

 

„Ich wünsche allen Einsatzkräften, dass sie von ihren Einsätzen stets gesund zurückkehren und dass die neuen Fahrzeuge und die neue Halle ihnen dabei gute Dienste leisten“, schloss Bauer seine Ausführungen. Staatsminister Füracker sprach von einem schönen Tag für Parsberg und die gesamte Umgebung. „Hier wird nicht nur das getan, was die Feuerwehr braucht, sondern etwas, was für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger notwendig ist“, sagte er und stellte fest: „Die Feuerwehr Parsberg ist ein Aushängeschild und immer dazu in der Lage, zu helfen, retten, bergen und zu löschen.“ Mittel in die Sicherheit der Gesellschaft zu investieren sei eine gute Sache. In Parsberg habe man dies in vorbildlicher Weise getan. Landrat Gailler sagte: „Die Feuerwehr Parsberg gibt es seit 158 Jahren und sie leistet Tag und Nacht einen wichtigen Dienst. Das Geld, dass in ihre Ausstattung investiert wird, ist gut angelegt.“ Für die Feuerwehr bedankten sich KBI Klein und Kommandant Meierhofer bei der Stadt, den Geldgebern, Spendern, Planern, Bauleuten und bei allen die an dem Gesamtpaket beteiligt waren. Meierhofer: „Eine moderne und leistungsfähige Kommune wie Parsberg braucht eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr.“

 

Text/Foto: Werner Sturm


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