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Newsletter Ausgabe 1 – 2026 Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeld w. V.
Veranstaltungen Schönau a. d. Brend
21.02.2026, 09:18
Dokumente (1)

Themen: 
 Schäden durch Mäuse im Wald – Empfehlungen für Kontrolle und Bekämpfung 
 Online-Infoabend zum Thema Waldumbau Mäuse-Monitoring 2025 und rechtliche Hinweise für den Waldschutz

Auch im vergangenen Jahr wurde von der LWF Bayern ein Mäusemonitoring für den Freistaat Bayern durchgeführt. Insbesondere im Winter, wenn das Nahrungsangebot für Mäuse sehr knapp ist, kann es zu erheblichen Fraßschäden an Stämmen, Wurzeln und Knospen junger Bäumchen kommen. In der Folge können einzelne Pflanzen oder sogar ganze Verjüngungen absterben. 
Der Einsatz von Mäusegift ist streng reglementiert, der Gesetzgeber schreibt ein geeignetes Prognoseverfahren vor. Früher wurde zur Mäuseprognose häufig mit Schlagfallen gearbeitet. Dieses Verfahren wird mittlerweile jedoch kritisch gesehen. Hintergrund ist eine richterliche 
Überprüfung, ob die Verwendung von Schlagfallen zu Prognosezwecken mit den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes vereinbar ist. Eine Prognose allein gilt demnach nicht als triftiger Grund für die Tötung von Wirbeltieren. Zudem ist geregelt, dass Personen, die beruflich oder gewerbsmäßig Wirbeltiere töten, über die entsprechende Sachkunde nach dem Tierschutzgesetz sowie über eine Erlaubnis der zuständigen Behörde verfügen müssen. Im privaten Bereich von Haus und Hof ist das Aufstellen von Schlagfallen weiterhin ohne 
Genehmigung zulässig. Aus diesen Gründen empfiehlt die LWF für Prognosezwecke unmittelbar vor einer Bekämpfung ausschließlich die sogenannte Steckholzmethode. Alternativ kann eine Einschätzung der Mäusesituation auch über die Erfassung frischer Fraßschäden in den 
Kulturen erfolgen.

Weitere Informationen und Arbeitshilfen finden Sie auf der Internetseite der Waldschutzabteilung der LWF (siehe Link) 
https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/kleinsaeuger/
Online-Infoabende zum Thema Waldumbau – Strategien aus der Praxis 
Drei Online-Infoabende im April 2026 - Ein Angebot der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 
Was ist eigentlich Waldumbau? Wofür ist er gut? Geht es auch ohne? Funktioniert Waldumbau auch in kleinen Schritten oder als „Quereinstieg“ bei älteren Waldbeständen? Ist Waldumbau auch in meinem Wald sinnvoll? 
Antworten liefern die Forstleute und Waldbesitzenden Matthias Huckle, Markus Höhensteiger und Heike Grumann an drei inspirierenden Online-Infoabenden. 
Wann? 
Mittwoch, 15. April 2026 | 19-21 Uhr 
Mittwoch, 22. April 2026 | 19-21 Uhr 
Mittwoch, 29. April 2026 | 19-21 Uhr 
Wo? Online via Cisco WebEx 
Worum geht es? 
o Grundlagen des Waldumbaus: Was ist Waldumbau und weshalb sollten unsere Wälder umgebaut 
werden? 
o Naturverjüngung, und Pflanzung: Wie klappt der Waldumbau in Fichtenbeständen? Erfahrungen 
und Tipps eines oberbayerischen Waldbesitzers 
o Kiefernreinbestände und andere Waldbestände kleinflächig umbauen: Sterntrupps, Nelderräder, 
Häherteller: Methoden und Erfahrungen aus Mittelfranken 
Wer referiert? Matthias Huckle Revierleiter AELF Karlstadt | Markus Höhensteiger, Betrieb: LuF 
Höhensteiger Oberbayern | Heike Grumann Revierleiterin AELF Fürth-Uffenheim 
Die Veranstaltungsreihe liefert fundiertes Grundlagenwissen und wertvolle Impulse für den eigenen 
Wald. Das Online-Format ermöglicht Ihnen kompaktes Lernen und praxisnahen Austausch mit 
Expertinnen und Experten, ganz bequem von zu Hause aus. Entscheiden Sie selbst, ob Sie an allen 
Abenden dabei sein wollen, oder nur an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen. 
Die Teilnahme ist kostenlos – Ihre Anmeldung ist jedoch erforderlich. 
Melden Sie sich jetzt an! Die Plätze sind begrenzt. 
Anmeldung 
 
https://tinyurl.com/4z32re9w 
Quelle: Bayerische Forstverwaltung


Beschreibung

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