Themen:
Schäden durch Mäuse im Wald – Empfehlungen für Kontrolle und Bekämpfung
Online-Infoabend zum Thema Waldumbau Mäuse-Monitoring 2025 und rechtliche Hinweise für den Waldschutz
Auch im vergangenen Jahr wurde von der LWF Bayern ein Mäusemonitoring für den Freistaat Bayern durchgeführt. Insbesondere im Winter, wenn das Nahrungsangebot für Mäuse sehr knapp ist, kann es zu erheblichen Fraßschäden an Stämmen, Wurzeln und Knospen junger Bäumchen kommen. In der Folge können einzelne Pflanzen oder sogar ganze Verjüngungen absterben.
Der Einsatz von Mäusegift ist streng reglementiert, der Gesetzgeber schreibt ein geeignetes Prognoseverfahren vor. Früher wurde zur Mäuseprognose häufig mit Schlagfallen gearbeitet. Dieses Verfahren wird mittlerweile jedoch kritisch gesehen. Hintergrund ist eine richterliche
Überprüfung, ob die Verwendung von Schlagfallen zu Prognosezwecken mit den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes vereinbar ist. Eine Prognose allein gilt demnach nicht als triftiger Grund für die Tötung von Wirbeltieren. Zudem ist geregelt, dass Personen, die beruflich oder gewerbsmäßig Wirbeltiere töten, über die entsprechende Sachkunde nach dem Tierschutzgesetz sowie über eine Erlaubnis der zuständigen Behörde verfügen müssen. Im privaten Bereich von Haus und Hof ist das Aufstellen von Schlagfallen weiterhin ohne
Genehmigung zulässig. Aus diesen Gründen empfiehlt die LWF für Prognosezwecke unmittelbar vor einer Bekämpfung ausschließlich die sogenannte Steckholzmethode. Alternativ kann eine Einschätzung der Mäusesituation auch über die Erfassung frischer Fraßschäden in den
Kulturen erfolgen.
Weitere Informationen und Arbeitshilfen finden Sie auf der Internetseite der Waldschutzabteilung der LWF (siehe Link)
https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/kleinsaeuger/
Online-Infoabende zum Thema Waldumbau – Strategien aus der Praxis
Drei Online-Infoabende im April 2026 - Ein Angebot der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Was ist eigentlich Waldumbau? Wofür ist er gut? Geht es auch ohne? Funktioniert Waldumbau auch in kleinen Schritten oder als „Quereinstieg“ bei älteren Waldbeständen? Ist Waldumbau auch in meinem Wald sinnvoll?
Antworten liefern die Forstleute und Waldbesitzenden Matthias Huckle, Markus Höhensteiger und Heike Grumann an drei inspirierenden Online-Infoabenden.
Wann?
Mittwoch, 15. April 2026 | 19-21 Uhr
Mittwoch, 22. April 2026 | 19-21 Uhr
Mittwoch, 29. April 2026 | 19-21 Uhr
Wo? Online via Cisco WebEx
Worum geht es?
o Grundlagen des Waldumbaus: Was ist Waldumbau und weshalb sollten unsere Wälder umgebaut
werden?
o Naturverjüngung, und Pflanzung: Wie klappt der Waldumbau in Fichtenbeständen? Erfahrungen
und Tipps eines oberbayerischen Waldbesitzers
o Kiefernreinbestände und andere Waldbestände kleinflächig umbauen: Sterntrupps, Nelderräder,
Häherteller: Methoden und Erfahrungen aus Mittelfranken
Wer referiert? Matthias Huckle Revierleiter AELF Karlstadt | Markus Höhensteiger, Betrieb: LuF
Höhensteiger Oberbayern | Heike Grumann Revierleiterin AELF Fürth-Uffenheim
Die Veranstaltungsreihe liefert fundiertes Grundlagenwissen und wertvolle Impulse für den eigenen
Wald. Das Online-Format ermöglicht Ihnen kompaktes Lernen und praxisnahen Austausch mit
Expertinnen und Experten, ganz bequem von zu Hause aus. Entscheiden Sie selbst, ob Sie an allen
Abenden dabei sein wollen, oder nur an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos – Ihre Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Melden Sie sich jetzt an! Die Plätze sind begrenzt.
Anmeldung
https://tinyurl.com/4z32re9w
Quelle: Bayerische Forstverwaltung
