
Die Vorstandschaft und der Aufsichtsrat der Heimatviertel eG ist stolz auf den bisherigen Erfolg mit der „Dorfladenbox“. An Ausruhen ist jedoch nicht zu denken, viele Verbesserungsmöglichkeiten und Neuerungen sind bereits in Planung.
Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass die Heimatviertel eG gegründet worden ist. Am 16. Mai 2024 fand unter großem Interesse die Geburtsstunde statt, am 30. November wurde schließlich die Dorfladenbox eröffnet. Nun kann man nach den Startmonaten auf ein ganzes Geschäftsjahr zurückblicken. Fazit: Es läuft mit der Heimatviertelbox.
Alle Infos und Zahlen zum Geschäftsbetrieb gab es bei der zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung zu hören. Das Interesse war groß, 52 stimmberechtigte Mitglieder waren ins Heimatviertelquartier gekommen.
Doch auf dem ersten Erfolg ausruhen wollen sich die Verantwortlichen, sprich die engagierte Vorstandschaft mit Gerhard Weber, Karin Bernauer, Tamara Posch, Konrad Kroiß und Albert Straßer nicht. Für die Zukunft haben sie weitere Pläne, um die Dorfladenbox für die Kunden noch attraktiver zu machen.
Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder als Anteilseigner und die anwesenden Lieferanten die Berichte von Vorsitzendem Gerhard Weber und Aufsichtsratsvorsitzendem Dirk Rohowski.
Am Gründungsabend wurden 140 Anteile gezeichnet. Aktuell gehören 115 Mitglieder der Genossenschaft an, 244 Anteile wurden bisher verkauft, was zu einem Startkapital für die Dorfladenbox in Höhe von 61 000 Euro führte. Dieses Startkapital war auch nötig, denn der Betrieb musste von Null weg starten.
Neben dem wirtschaftlichen Erfolg freute Weber besonders auch das öffentliche Interesse, das das Heimatviertel-Konzept hervorgerufen hat.
Erstmals konnte Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Rohowski auf die Zahlen eines ganzen Jahres zurückblicken. Erwirtschaftet wurde ein Umsatz von knapp 82 000 Euro. Abzüglich aller Ausgaben verblieb ein Jahresüberschuss von 10 757 Euro. Maßgeblich zu verdanken ist das positive Ergebnis aber auch den Veranstaltungen der Heimatviertel eG. Denn um weitere Einnahmen generieren zu können, war die Genossenschaft auch als Eventmanagement tätig. Organisiert wurden ein Neujahrskonzert, das große Open-Air auf der Rusel mit den Schürzenjägern, ein Konzertabend und mehrere Pizza-Abende – alle waren sehr gut besucht und ein voller Erfolg.
Jeweils ohne Gegenstimme wurden Aufsichtsrat und Vorstandschaft entlastet. Gerhard Weber und Dirk Rohowski bedankten sich bei allen Unterstützern, die in vielfältiger Weise mitarbeiten. Besonders bedankte sich Weber beim Ehepaar Albert und Evi Straßer. Sie packen regelmäßig die Geschenkboxen und Taschen. Insgesamt haben sie schon über 500 Präsente hergerichtet. Der größte Abnehmer ist das Landratsamt mit mittlerweile 300 Boxen. Ein weiteres Dankeschön ging an alle Unterstützer, aber auch an alle Lieferanten und Mitglieder.
An der Versammlung haben zahlreiche Bürgermeisterkollegen sowie stellvertretender Landrat Alois Oswald teilgenommen.
Text und Fotos: ni
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