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Protokoll der Gemeinderatssitzung am 14.04.2026
Gemeinde Eußenheim - Bürgermeister
30.04.2026, 14:56

Erster Bürgermeister Achim Höfling eröffnete am 14.04.2026 um 19:30 Uhr die 6. Sitzung des Gemeinderates, begrüßte alle Anwesenden, stellte die ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit des Gemeinderates fest. Die Tagesordnung (öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzungsteil) wurde einstimmig angenommen. Die Gemeinderatssitzung endete mit einem nicht­öffentlichen Sitzungsteil.

 

Anwesende Gemeinderäte und Ortssprecher.

Achim Höfling, Sabine Adelmann, Markus Bähr, Nico Harde, Peter Heun, Florian Hoßmann (ab Punkt 2), Ludwig Keller, Daniel Lambrecht, Thomas Obert, Thomas Reitz, Juliane Scheuner, Martina Utsch, Klaus Weidner, Maro Zankl, Georg Niklaus

 

Entschuldigte Personen:

Susanne Keller, Holger König, Michael Sauer

 

1     Anerkennung der Niederschrift der Gemeinderatssitzung vom 14.03.2026

 

Dem Gemeinderat wurde die Niederschrift von der Gemeinderatssitzung vom 14.03.2026 zur Kenntnisnahme freigegeben. Der Gemeinderat ist mit der Niederschrift einverstanden.

 

 

2          Beratung und Beschluss über den Bauantrag zur Errichtung eines Anbaues an einem Wohnhaus und Umbau des Dachgeschosses, zur Erweiterung einer bestehenden Wohneinheit (Wohnraum­schaffung im Bestand), sowie Errichtung einer Stellplatzüber­dachung auf dem Grundstück Fl.Nr. 4219/2, "Am Ilben 23" in Aschfeld

 

Ab diesem Tagesordnungspunkt nahm Gemeinderat Florian Hoßmann an der Sitzung teil.

Der Eigentümer des Grundstücks Fl.Nr. 4219/2 („Am Ilben 23“) in Aschfeld plant die Errichtung eines Anbaues an seinem Wohnhaus und den Umbau des Dachgeschosses zum zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Außerdem will er eine Stellplatzüberdachung errichten.

Das Vorhaben befindet sich im Bereich des Bebauungsplans „Ilben, Krautweg, Hinterm Hof“. Es werden drei Befreiungen von den Festsetzungen dieses Bebauungsplans beantragt:

1. Die Dachneigung soll nur 15 Grad betragen (statt 35 – 48° wie im Bebauungsplan festgelegt).

2. Die höchste Wand im Dachgeschoss soll 3,14 hoch werden (statt max. 30 cm).

3. Die Baugrenze soll im Norden um 70 cm überschritten werden.

 

Die Nachbarn haben dem Bauvorhaben zugestimmt. Zweiter Bürgermeister Markus Bähr wies darauf hin, dass schräg gegenüber ebenfalls ein Wohnhaus mit einem flachen Dach genehmigt wurde. Aus dem Gremium bestehen keine Einwände zu dem Bauvorhaben.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt für den Bauantrag auf Errichtung eines Anbaues, Umbau des Dachgeschosses und Errichtung einer Stellplatzüberdachung mit den beantragten Befreiungen auf Fl.Nr. 4219/2 („Am Ilben 23“) in Aschfeld.

 

Einstimmig beschlossen              Ja 15  Nein 0 

 

 

3          Beratung und Beschluss über den Antrag auf Vorbescheid zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Fl.Nr. 119 und 119/1, "Ziegelweg 1" in Münster

 

Die Eigentümer der Grundstücke Fl.Nr. 119 und 119/1 („Ziegelweg 1“) in Münster beantragen einen Vorbescheid um zu erfahren, ob der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage auf diesen Grundstücken unter Anwendung des § 246e BauGB („Bau-Turbo“) zulässig ist. Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich von Münster, wo grundsätzlich gar keine Bebauung zulässig ist. Jedoch kann eine Gemeinde seit wenigen Monaten über den Bau-Turbo zusätzliche Wohnbebauung im Außenbereich, die sich direkt an die bestehende Bebauung anschließt, genehmigen, ohne vorher eine teure und zeitaufwändige Bauleitplanung durchzuführen. Die Gemeinde kann frei darüber entscheiden, ob ein Bauvorhaben ihren städtebaulichen Zielen entspricht oder nicht.

Gemeinderat Daniel Lambrecht erkundigte sich, ob in diesem Bereich bereits Wasser- und Kanalanschlüsse vorhanden sind. Durch die Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe liegen diese vor Ort. Gemeinderat Thomas Reitz fragte nach den nächsten Schritten, da es sich nur um eine Voranfrage handelt. Wenn das Bauvorhaben konkreter wird, reichen die Bauwerber einen konkreten Bauantrag ein. Der Gemeinderat prüft dann nicht mehr die grundsätzliche Zulässigkeit an dieser Stelle, sondern nur noch Detailfragen, z.B. ob sich das Gebäude in die Umgebung einfügt, ob ausreichend Stellplätze vorgesehen sind oder ob das Gebäude genügend Abstand zur Straße hat. Gemeinderat Florian Hoßmann fragte, ob durch den Neubau eine Sichtverdeckung auf die MSP1 entstehen könne. Dies ist nicht der Fall, da der Neu­bau nicht am südlichen Rand des Grundstückes geplant sei.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt der Voranfrage auf Neubau eines Einfamilien­wohnhauses mit Doppelgarage auf den Grundstücken Fl.Nr. 119 und 119/1 („Ziegelweg 1“) in Münster gem. § 36a BauGB zu.

Einstimmig beschlossen              Ja 15  Nein 0 

 

Der Gemeinderat stimmt für die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zur Voranfrage auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage auf den Grundstücken Fl.Nr. 119 und 119/1 („Ziegelweg 1“) in Münster gem. § 36 BauGB.

Einstimmig beschlossen            Ja 15   Nein 0

 

 

4          Berichterstattung über die Rechnungsprüfung mit Beratung und Beschluss über das Ergebnis

 

Der Finanzbericht für das Jahr 2025 wurde den Gemeinderäten im Vorfeld zur Verfügung gestellt. In der Sitzung erläuterte Kämmerin Petra Möhres den Finanzbericht und beantwortete Fragen hierzu.

 

Das Rechnungsjahr 2025 schließt wie folgt ab:

Haushaltsansatz

Verwaltungshaushalt (Einnahmen & Ausgaben):        8.749.800 €

Vermögenshaushalt (Einnahmen & Ausgaben):          3.518.400 €

Gesamt                                                                      12.268.200 €

 

Rechnungsergebnis

Verwaltungshaushalt (Einnahmen & Ausgaben):    8.989.188,81 €

Vermögenshaushalt (Einnahmen & Ausgaben):     2.854.299,36 €

Gesamt                                                                  11.843.488,17 €

 

Im Jahr 2025 musste kein Darlehen aufgenommen werden. Der Darlehensstand betrug zum 01.01.2025 genau 6.077.411,86 €. Durch die Tilgung des Darlehens zur Zwischenfinanzierung des Zuschusses der Regierung für die Grundschule in Höhe von 800.000 € sowie den Tilgungszuschuss für das KfW-Darlehen für die Grundschule in Höhe von 725.007 € konnte der Darle­hensstand zum 31.12.2025 auf 4.275.617,15 € verringert werden. Der Soll-Überschuss aus dem Jahr 2025 beträgt 404.648.87 €.

Der Rechnungsprüfungsausschuss prüfte am 25.03.2025 in der Kasse der Gemeinde Eußenheim die Jahresrechnung 2025. Aufgrund technischer Probleme wurde die Rechnungsprüfung abgebrochen und am 08.04.2026 fortgesetzt. Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Juliane Scheuner, erstattete Bericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2025. Dabei gab es keine Beanstandungen. Kämmerin Petra Möhres und die Kassenmitarbeiterinnen erhielten in diesem Zuge ein großes Lob für ihre hervorragende Arbeit.

Gemeinderat Peter Heun fragte nach der Pro-Kopf-Verschuldung im Jahr 2025. Im Januar 2025 betrug diese 1.955 €, zum 31.12.2025 1.380 €.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat stellt das Ergebnis der Jahresrechnung 2025 gemäß Art. 102 Abs. 3 GO mit den genannten Beträgen fest.

 

Einstimmig beschlossen              Ja 15  Nein 0 

 

 

5          Beratung und Beschluss über die Entlastung der Gemeindeverwaltung für die Jahresrechnung 2025

 

Der Gemeinderat beriet über die Entlastung der Gemeindeverwaltung für die Jahresrechnung 2025 gemäß Art. 102 Abs. 3 GO. Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Juliane Scheuner, stellte den Antrag auf Entlastung der Gemeindeverwaltung.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt für die Entlastung der Gemeindeverwaltung für die Jahresrechnung 2025.

 

Einstimmig beschlossen              Ja 14  Nein 0  Persönlich beteiligt 1

Gemäß Art. 49 GO konnte Erster Bürgermeister Achim Höfling wegen persönlicher Beteiligung an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen.

 

 

6          Beschluss über die Schaffung von Baurecht in der Hofriedgasse in Eußenheim

 

In der letzten Sitzung beriet der Gemeinderat sehr ausführlich über die Frage, ob die Aufstellungsbeschlüsse zur Schaffung von Baurecht auf zwei Grund­stücken in der Hofriedgasse vom 12.07.2022 wieder aufgehoben werden sollen. Es wurden alle relevanten Aspekte besprochen und das Pro und Contra diskutiert. Aufgrund eines Fehlers in der Tagesordnung konnte in der letzten Sitzung allerdings kein gültiger Beschluss gefasst werden, weshalb dieser nun ohne weitere Diskussion nachgeholt wird.

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt für die Aufhebung der Beschlüsse vom 12.07.2022 zur Änderung des Flächennutzungsplans und zur Aufstellung eines Bebau­ungsplans in der Hofriedgasse, mit denen Baurecht auf den Fl.Nr. 289 und 289/1 in Eußenheim geschaffen werden sollte.

 

Mehrheitlich beschlossen            Ja 12  Nein 3 

 

Gemeinderat Thomas Obert erkundigte sich, ob die Bauherren beim neuen Gemeinderat ihr Vorhaben erneut über den sogenannten Bau-Turbo (§ 246e BauGB) beantragen können. Dem ist so.

 

 

7          Informationen aus der Verwaltung

 

Änderung Forstgröße

Seit Anschaffung der RIWA-Software im vergangenen Jahr hat Förster Ralf Schmidl Zugriff auf die digitale Flurkarte. Beim Vergleich der Forstbetriebs­karte mit der Flurkarte, stellte er fest, dass die Gemeinde Eigentümerin von 50,45 ha Wald bzw. Naturschutzflächen ist, die nicht dem Forstbetrieb zugeordnet sind. Diese Flächen wurden nun dem Forst zugeordnet, sodass der Gemeindeforst nunmehr 1750,45 ha groß ist. Dadurch erhöht sich die Förderung aus dem Programm Klimaangepasstes Waldmanagement und dem Mehrbelastungsausgleich. Weiterhin können nun mehr CO2-Zertifikate verkauft werden. Der Förster wird sich auch um Naturschutzprogramme kümmern.

 

Pflasterarbeiten im Aschfelder Friedhof

An den letzten zwei Wochenenden fand ein großer Einsatz am Aschfelder Friedhof statt. Zweiter Bürgermeister Markus Bähr berichtet, dass in diesem Jahr von Freiwilligen der neue Friedhof gepflastert wird, nachdem im Vorjahr bereits der alte Friedhof gepflastert wurde. Am kommenden Wochenende sind die Arbeiten an der Einfahrt zum Leichenhaus und der Weg zu den pflegelosen Gräbern geplant. Der Bürgermeister zeigte Bilder vom Fortschritt in Aschfeld und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern.

 

Pflegelose Gräber im Friedhof in Eußenheim

Um auch in Eußenheim pflegelose Gräber anzulegen ist eine Umgestaltung des neuen Friedhofs angedacht. Dazu liegen bereits zwei Entwürfe einer Landschaftsarchitektin vor. Der umfangreichere der beiden ist mit geschätzten Kosten von 58.000 € zu teuer. Der andere Entwurf sieht den Rückbau von drei der sechs Querwegen auf der großen Freifläche vor. Dazwischen könnten drei große Bäume gepflanzt werden, um die herum dann jeweils acht bis zehn Urnengräber angelegt werden könnten. Eine weitere Idee ist, alle sechs Querwege zu entfernen, sodass eine große, parkähnliche Rasenfläche mit drei großen Bäumen entstehen könnte. Mehrere Anfragen bei Baufirmen, ob sie die Arbeiten übernehmen können, blieben bislang erfolglos, deshalb läuft es im Moment darauf hinaus, dass der Bauhof die Arbeiten übernimmt.

Unabhängig von diesen Planungen legten Achim Höfling und die Friedhofs­verwalterin Ute Rüth gemeinsam fest, wo die nächsten Urnengräber und einige pflegelose Sarggräber angelegt werden sollen.

Gemeinderat Peter Heun schlug vor, die Bürger z.B. bei einem Ortstermin zur Gestaltung zu befragen. Der Bürgermeister hält das für eine gute Idee. Auch Gemeinderat Nico Harde findet es sinnvoll, die Eußenheimer Bürger in die Entscheidung, wie der neue Friedhof angelegt werden soll, miteinzubeziehen. Auch Gemeinderat Thomas Reitz findet die Idee gut, die Bürger miteinzu­beziehen. Eventuell könne man die Eußenheimer Bürger fragen, ob sie bei der Gestaltung aktiv mithelfen würden, wie es bei den Pflasterarbeiten am Aschfelder Friedhof gehandhabt wird.

Gemeinderat Ludwig Keller monierte, dass sein Vorschlag aus einer der letzten Sitzungen, einen Friedweinberg anzulegen nicht im Protokoll stand. Er schlug vor, Rebstöcke in einem Bereich des neuen Friedhofes anzupflanzen. Er könne sich 10 bis 20 Rebstöcke vorstellen. Pro Rebstock würden dann mehrere Urnenplätze zur Verfügung stehen.

 

Altes Feuerwehrhaus Aschfeld verkauft

Das alte Feuerwehrhaus in der Kirchtalstraße ist verkauft. Die Gemeinde lässt noch den Gastank abbauen, sowie diverse Möbel aus dem Feuerwehrhaus in das Archiv in Hundsbach bringen.

 

Sport-Treff-Gebäude in Eußenheim

Das Sport-Treff-Gebäude wurde vom bisherigen Eigentümer an Cüneyt Ünadin aus Karlstadt verkauft. Herr Ünadin will Räume in dem Gebäude an verschiedene Unternehmen vermieten. Interessiert sind ein Fahrradgeschäft, Fitness-Studio, Kickbox-Studio und Unternehmen für Umzüge bzw. Altkleider­sammlungen.

 

Seniorenschifffahrt

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde angeregt, eine Alternative zur „Alten Liebe“ für die Seniorenschifffahrt zu suchen. Es gibt in Volkach eine Rundfahrt für ca. 2,5 Stunden. Da dies aber eine öffentliche Rundfahrt ist, wird es kaum möglich sein, dass die Seniorenkapelle die Fahrt musikalisch begleitet. Der Bürgermeister wird am 24.04.2026 mit den ILE-Bürgermeistern besprechen, ob auch die anderen Kommunen, aus denen Teilnehmer der Seniorenschiff­fahrt kommen, bereit sind einen Teil des Defizits zu tragen.

 

Stromleitung von PV-Anlage nach Gambach

Anfang Mai sollen die Bauarbeiten für die Stromleitung von der PV-Anlage nach Gambach beginnen. Die Fertigstellung ist für September geplant. Vom 15. bis 24.04.2026 werden sechs Transporter jeweils sechs Kabeltrommeln anliefern. Eine Beweissicherung der Wege für die Trasse wurde durch den Bauhof durchgeführt. Gemeinderat Marco Zankl hat Zweifel ob Beweis­sicherung durch den Bauhof rechtssicher sei. Bürgermeister Achim Höfling hat diesbezüglich keine Bedenken, da angefertigte Videoaufnahmen den Zustand der Wege zuverlässig zeigen.

 

GP-Joule-Windräder

Der Fa. GP Joule wurde die Baugenehmigung für fünf Windräder am bzw. im Wald bei Hundsbach erteilt. Ein Problem besteht jedoch: Im Februar wurde im benachbarten Roten Rain ein Uhu gesichtet. Da diese Sichtung eine Kartierung aller Greifvögel nötig macht, muss mit Verzögerungen gerechnet werden. Gemeinderat Ludwig Keller kann sich an eine ältere artenschutz­rechtliche Vorgabe erinnern, die evtl. verwendet werden könne. Der Bürger­meister wird die Information an GP-Joule weitergeben.

Außerdem gibt es Überlegungen bei GP Joule das Windrad am Weg im Wald nicht zu realisieren, da die Einspeisevergütungen immer geringer werden und so die Wirtschaftlichkeit der Windräder sinkt. Die Anlage im Wald ist für GP Joule mit besonders hohen Risiken verbunden, weil dafür ein Biotop verlegt werden muss und in unmittelbarer Nähe Hügelgräber vorhanden sind. Außerdem ist für GP-Joule das Windrad im Wald das unwirtschaftlichste, da es im Windschatten der anderen Windräder steht. Für die Gemeinde hingegen wäre es das wirtschaftlichste.

 

Partnerwind-Windräder

Der Bürgermeister zeigte Bilder vom Bau der Fundamente für die drei Windräder, die südlich von Hundsbach und Obersfeld auf Privatflächen entste­hen.

 

Mannschaftstransport-Fahrzeug für FFW Eußenheim

Als Ersatz für den häufig defekten Mannschaftstransportwagen der FFW Eußenheim wurde ein geeignetes Fahrzeug auf Zoll-Auktion.de gefunden. Momentan steht die Auktion bei 10.009 €, ein Kfz-Meister empfahl bis 15.000 € mitzusteigern. Der Bürgermeister schlug vor dieser Empfehlung zu folgen und – bei Erfolg – den Kaufvertrag in der kommenden Sitzung nachträglich zu genehmigen. Zweiter Bürgermeister ist für den Kauf, wenn der Preis im Rahmen bleibt. Gemeinderat Thomas Reitz fragte, ob an dem Fahrzeug noch etwas umgebaut werden muss. Laut Aussage von Geschäftsleiter Sebastian Heun sei das Fahrzeug einsatzbereit. Es müssen nur kleinere Dinge umgebaut werden. Einwände gegen den Vorschlag des Bürgermeisters gab es nicht.

 

 

8          Verschiedenes

 

Gemeinderat Klaus Weidner hat vier Anliegen:

1.  Auf der sogenannten krummen Brücke in Aschfeld liegt ein Baumstamm. Der sollte entfernt werden. Das wurde dem Bauhof schon gemeldet.

2.  Auf der rechten Seite der Bushaltestelle unterhalb der Schule in Aschfeld ist das Abwasserrohr weg.

3.  Das Vordach am Eingang der alten Schule in Münster hängt durch.

4.  Am Ortsausgang auf der Straße von Bühler nach Hundsbach ist auf der rechten Seite das Gitter des Wasserdurchlaufes beschädigt.

Gemeinderat Florian Hoßmann ist der Meinung, dass der neue Gemeinderat die Erschließung von neuen Bauplätzen angehen sollte.

Gemeinderat Daniel Lambrecht fragt, wann in diesem Jahr die Arbeiten zur Starkregenvorsorge durch unseren Bauhof weitergehen. In Obersfeld sei noch nichts gemacht. Tatsächlich war der Bauhof nach dem Ende der Frostperiode mit den vorbereitenden Arbeiten im Friedhof in Aschfeld voll beschäftigt. In den nächsten Wochen stehen mehrere aufwändige Hausanschlüsse sowie das Verfüllen von Schlaglöchern an. Aus diesem Grund wurden vom Bauhof noch keine Maßnahmen zur Starkregenvorsorge angegangen. Seit mehreren Wochen ist jedoch die Fa. Röder im ganzen Gemeindegebiet wieder dabei Bankette abzufräsen, damit Regenwasser nicht entlang der Feldwege in die Ortschaften fließt, sondern direkt in benachbarte Äcker, Wiesen oder Wälder.

Gemeinderat Thomas Obert erinnert an die Ertüchtigung des Radweges unterhalb der Kläranlage. Zweiter Bürgermeister Markus Bähr informierte, dass diese Arbeiten schon beauftragt und eingeplant sind.

Mit Dank für die gute Mitarbeit schloss Erster Bürgermeister Achim Höfling um 20:40 Uhr den öffentlichen Sitzungsteil der 6. Sitzung des Gemeinderates.

 

 


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