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Informationen zum geplanten BOS-Funk-Mast in Roßbach
Erste Bürgermeisterin
18.07.2026, 10:17

In den letzten Monaten haben die Walder Feuerwehr wie auch die Malteser immer wieder moniert, dass die Funksituation in Wald und Roßbach sehr schlecht ist. Damit funktioniert die digitale Alarmierung der Feuerwehren an vielen Stellen in Wald und Roßbach nicht, auch der Funkverkehr unter den Einsatzkräften ist davon betroffen. Da die analoge Alarmierung sukzessive abgeschaltet wird, besteht dringender Handlungsbedarf, so Haimerl.

Das Landeskriminalamt ist auf die Gemeinde Wald zugekommen, weil dieses die Versorgungslücke, die aufgrund der Fehlermeldungen der Feuerwehr und der Malteser offenkundig wurde, mittels eines neuen BOS-Masts im Raum Roßbach schließen möchte. Diese Fehlermeldungen kamen auch bei der Feuerwehrführung an, so Kreisbrandinspektor Norbert Mezei.

Stefan Klein vom Landeskriminalamt erläuterte die Problematik anhand von Karten und Übersichten. Aufgrund der hohen Sicherheits-Relevanz dieses Funksystems werden ständig praxisbegleitende Tests durchgeführt und Informationen der Nutzer ausgewertet.

Um dies zu gewährleisten, muss das BOS-Digitalfunknetz alle Bereiche möglichst lückenlos und flächendeckend versorgen, um bei allen Einsätzen von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausfallsicher und zuverlässig zu funktionieren. Insbesondere muss an potentiellen Einsatz- oder Unfallschwerpunkten zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger eine gute Funkversorgung gewährleistet sein.

In diesem Zusammenhang haben Funkingenieure des Landeskriminalamts eine Versorgungslücke bzw. eine teilweise Unterversorgung in unserer Region festgestellt, die nun möglichst kurzfristig mittels Errichtung einer neuen BOS-Funkanlage behoben werden soll. Vorhandene Standorte waren nicht geeignet, da diese das Funkloch in Richtung Osten nicht abdecken, so der LKA-Beamte. Es gab verschiedene Alternativstandorte, wegen der guten Zuwegung, der Lage und der Eigentümer-Situation wird ein gemeindliches Grundstück Nähe des Radwegs favorisiert.

Der geplante Mast hat eine Höhe von rund 50m zzgl. einer Aufsetzantenne mit einer Höhe von rund 7m. Eine Visualisierung des Standorts wurde von verschiedenen Blickrichtungen im 3D-Geländemodell vorgenommen. Der Mast wird den Baumbestand um ca. 20 Meter überragen. Er läuft nach oben konisch zu.

Das LKA ist gerne bereit, in einer Infoveranstaltung die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, davon möchte Bürgermeisterin Haimerl gerne Gebrauch machen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Grundstück für den Bau des BOS-Masten zur Verfügung zu stellen.


Beschreibung

Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Wald.