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Als Uropa einen Platten hatte
Heimatverein-Weisendorf e.V.
19.06.2026, 16:37
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Am Sonntag den 21.Juni 2026 öffnet das Heimatmuseum Weisendorf  am Reuther Weg 16 in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten für die Besucher. Es wird ein Wagenheber vorgestellt wie ihn unsere Vorfahren auf dem Land benutzten wenn Räder von Leiterwagen oder Kutschen auszutauschen oder zu reparieren waren. Um 16.00 Uhr wird auch ein Film von ca. 20 min über das Wunderwesen Biene gezeigt.


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Beschreibung

Der Heimatverein Weisendorf betreibt das Weisendorfer Heimatmuseum am Reuther Weg 16. Dieses enthält eine Fülle von Exponaten aus dem Seebachgrund und seiner näheren Umgebung. Zusammengetragen wurden Geräte aus dem bäuerlichen und handwerklichen Bereich, Haushalts­gegenstände und Trachten, Dinge des adels­herrschaft­lichen und kirchlichen Lebens, Oldtimer – Traktoren, Feuerwehren und andere Fahrzeuge. Die Ausstellungsstücke spiegeln eine vergangene landschaftstypische, bäuer­liche Lebens- und Arbeitswelt sowie Selbstver­sorgungswirtschaft. Feldarbeit, Stallarbeit, bäuerliches Handwerk und Haushaltsarbeit liefen auf den Höfen oft neben­einander her. Außer Landwirtschaft übte der Bauer noch ein Handwerk, mitunter auch mehrere Hand­werke aus. Jedenfalls war der Bauer Selbst­versorger und schon von daher ein vielseitiger Praktiker. Bis zur Einführung des Traktors waren Pferd, Ochse und Kuh die großen Helfer des Bauerns. In Franken spannte man vorwiegend Rinder vor die Ackergeräte wie Pflüge, Eggen und Walzen oder vor Fuhrwerke wie Leiterwagen, Kastenwagen und Odelfässer. Holz war ein wichtiger Baustoff für alle Gerätschaften. Eisen wurde nur da verwendet, wo es unbedingt erforderlich war wie zum Beispiel bei Wagenachsen, auf Rädern aufgezogene Reifen und Pflugscharen. Schmiede gehörten deshalb zu den wichtigsten Handwerkern im Ort. Ein großer Leiterwagen weist auf die wich­tigste Zeit des Bauern, die Erntezeit hin. Zu diesem Arbeitsgang auf dem Feld, aber auch zu besonderen Arbeiten auf dem Hof sind eine Reihe interessanter Objekte der älteren Landtechnik ausgestellt, bei­spielsweise ein Kartoffelroder, eine kombinierte Gras-Getreidemähmaschine, eine Putzmühle sowie eine Dreschmaschine. Für die Versorgung von Schweinen und Rindern wurden Futterschneiden, Rüben-Stopfmaschinen, Kartoffelquetschen, Getreide-Schrotmühlen etc. benötigt. Seit 2014 beinhaltet das Museum auch eine umfassende jagdliche Ausstellung. Gezeigt werden die Präparate von heimischem, jagdbarem Haar- und Federwild. Der Grundstock der Sammlung wurde 1988 anlässlich der Weisendorfer 700 – Jahrfeier gelegt; seit 2010 befindet sich das Museum in einem neuen Gebäude (mit Vereinsheim) am Reuther Weg. Es wird eingerichtet und betrieben vom Heimatverein Weisendorf e.V.