Das Katholische Pfarrheim Heroldsbach war fast bis auf den letzten Platz gefüllt: Für einen besonderen Gottesdienst unter der Überschrift „Schule fürs Leben“ hatten sich Ende März rund 100 Menschen zusammengefunden. Gekommen waren Schüler_innen, Eltern und Lehrkräfte der Grundschule Hausen und Senior_innen, Angehörige und Pflegekräfte der Diakonie-Tagespflege Heroldsbach. Die Idee zu diesem Mehrgenerationengottesdienst hatten Pfarrer Klaus Weigand und Kathrin Lehrieder, Konrektorin der Grundschule Hausen.
Die Gestaltung war dann so bunt wie die Festgemeinde. Die Schüler_innen, die am Projekt „Schule fürs Leben“ teilnehmen, brachten sich genauso ein, wie Kathrin Lehrieder, Nicole Rösch von der Diakonie-Tagespflege und Pfarrer Klaus Weigand. Die Geschichte einer Raupe bildete den Auftakt, die trotz vieler schwerer und scheinbar unüberwindlicher Hindernisse ihr Ziel erreicht, bevor das Oster-Evangelium vorgetragen wurde. Nach der Ansprache von Pfarrer Klaus Weigand trugen die Kinder ihre eigens für diesen Gottesdienst verfassten Fürbitten vor. Es wurde gemeinsam gesungen und auch geklatscht, begleitet von Kerstin Vogler am Klavier.
Die Kinder hatten dann noch eine Überraschung für die Senior_innen der Diakonie-Tagespflege Heroldsbach dabei: Sie überreichten jedem Tagespflege-Gast eine selbstgebastelte Osterkerze mit ganz persönlichen Ostergrüßen.
Beim anschließenden Kaffeetrinken war noch viel Zeit, über die Generationen hinweg ins Gespräch zu kommen und sich über den Gottesdienst auszutauschen. Das Buffet war ebenfalls ein Gemeinschaftsprojekt von Schule, Tagespflege und Pfarrei: Die Eltern der Kinder und die Mitarbeitenden der Diakonie hatten für eine Fülle an Kuchen und Gebäck gesorgt und die Katholische Pfarrei steuerte die Getränke bei. Die Senior_innen durften dann einen ganz besonderen Service genießen: Die Schüler_innen übernahmen das Servieren und zauberten der älteren Generationen nicht zum ersten Mal an diesem Tag ein Lächeln ins Gesicht.
