Klimaschutz und Energieunabhängigkeit standen im Mittelpunkt der Wahlversammlung der CSU Hohenthann im Gasthaus Pitzl. Bürgermeisterin Andrea Weiß machte deutlich, dass die daraus resultierenden Themen wie Windkraft, Umspannwerk und Stromspeicher Verwaltung und Gemeinderat stark beschäftigen. Im Regionalplan des Regionalen Planungsverband Landshut wurden 549 Hektar Vorrangflächen für mögliche Windkraftanlagen ausgewiesen. Um selbst mitwirken und Entscheidungen beeinflussen zu können, bietet die Gemeinde den Grundstückseigentümern ein Flächenpooling an und arbeitet interkommunal mit Nachbarkommunen zusammen. „Ob und wie viele Windräder tatsächlich entstehen, wird sich erst zeigen. Unser Ziel ist eine möglichst bürgerverträgliche, transparente und nachvollziehbare Umsetzung mit klaren Informationen und breiter Beteiligung“, so Weiß.
Seit 2023 beschäftigen zudem die Juraleitung und das geplante Umspannwerk in Schmidhof die Gemeinde. Viele Grundstückseigentümer warten weiterhin auf Rückmeldungen der Firma TenneT zu eingelegten Widersprüchen. Auch der kürzlich veröffentlichte Variantenvergleich zum Standort sorgt für Diskussionen. In den kommenden Wochen werde sich zeigen, wie die Planungen konkret weitergehen. „Unser Ziel ist es eine Verbesserung für die Betroffenen in Schmidhof zu erreichen“, erklärte Bürgermeisterin Weiß. Gemeinderatskandidat Jürgen Kolbeck dankte Bürgermeisterin Andrea Weiß für ihren Einsatz: „Sie setzt sich konsequent für die Bürgerinnen und Bürger, besonders in Schmidhof, ein. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie offen kommuniziert, fair umgesetzt und gemeinsam mit der Bevölkerung getragen wird.“ Auch Gemeinderat Alfons Gallinger betonte: „Wir stehen klar zur Energiewende und zu erneuerbaren Energien. Gleichzeitig muss jede Maßnahme transparent, nachvollziehbar und verträglich für die Menschen vor Ort gestaltet werden. Das Schutzgut Mensch hat für uns oberste Priorität.“
