Knapp 200 Zuschauerinnen und Zuschauer bei drei Vorführungen
Das Donaumoos, seine Entwicklung und die damit zusammenhängenden Prozesse haben in den vergangenen Jahrzehnten nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Das haben drei Filmabende des Donaumoos-Teams und des Donaumoos-Zweckverbands gezeigt, bei denen der Streifen „Das Donaumoos – Veränderung einer Landschaft“ von Dieter Wieland zu sehen war. Den 30 Jahre alten Dokumentarfilm, der für das Bayerische Fernsehen entstanden ist, wollten insgesamt knapp 200 Menschen sehen.
Als Höhepunkt erwies sich dabei der Abend im Kultursaal des Marktes Pöttmes mit allein 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das lag auch daran, dass der Streifen dort in der beliebten Reihe „Der besondere Film“ lief. Dazu kamen zwei ebenfalls sehr gut besuchte Termine im Ehekirchener Ortsteil Hollenbach sowie in der Gemeinde Langenmosen.
Wie sich in der anschließenden Diskussionsrunde sowie bei den vielen weiteren Gesprächen zeigte, berührt die Menschen vor allem, dass das Donaumoos trotz kleiner Erfolge nach wie vor vor den gleichen Herausforderungen wie vor 30 Jahren steht. Nur: Einige Dinge, die schon damals klar waren, schienen immer wieder etwas in den Hintergrund zu rücken. So stellte Wieland fest: „Das Hochwasser 1994 hat gezeigt, was für ein wichtiger Hochwasserspeicher das Donaumoos ist.“ Ein Aspekt, der vor der Extremflut 2024 für viele kaum von Bedeutung war. Ähnlich sieht es mit dem Schwund des Moorkörpers und den massiven Folgen für die Umwelt aus.
Aufgrund der enormen Resonanz sind weitere Filmabende geplant. Termine und weitere Details stehen allerdings noch nicht fest.
Bildunterschrift:
Volles Haus in Pöttmes: 100 Menschen wollten dort den Film „Das Donaumoos – Veränderung einer Landschaft“ sehen. Foto: Stefan Janda/Donaumoos-Zweckverband
