Der Kirchenchor St. Martin traf sich zur gemeinsamen Feierstunde. Walter Spießl wurde dabei für sein 50-jähriges Engagement als Sänger im Kirchenchor geehrt.
Zuvor gestaltete der Chor den Vorabendgottesdienst in der Stadtpfarrkirche musikalisch. Bei der gemütlichen Zusammenkunft im Gasthaus Sturm/Stockl berichtete Kirchenmusikerin und Kirchenchorleiterin Edith Pongratz von 44 Proben im Jahr 2025, zusätzlich gab es noch Probennachmittage für die Konzerte im Heilbrünnl und in Stamsried sowie eine Zusatzprobe für das Weihnachtskonzert. Der Chor sang 20 Gottesdienste, eine Hochzeit und ein Requiem. Dafür dankte Pongratz den Sängern für ihr treues Kommen und Proben, für die Zeit, für das Singen und das Engagement. „Ich freue mich, dass Ihr dabei seid!“, sagte Edith Pongratz. Sie ging auf die Sondertermine ein und blickte zurück auf die Konzerte im Heilbrünnl und in Stamsried im Juli zusammen mit dem Musikverein Roding und in der Chorgemeinschaft des Gesangsvereins Roding sowie der Kirchenchöre Stamsried, Waldmünchen, Schönthal und Rötz. Die Schönthaler und Rötzer waren dabei ein großer Anteil des Chores und haben viel Probenzeit investiert. Im Advent gab es mit einem reinen von Männern gesungenen Gottesdienst ein anderes Hör-Erlebnis. Großartig war die Veranstaltung „Weihnachten in Musik und Wort“. Das war ein dank der Vielfalt der Gruppen ein voller Erfolg und die Kirche war komplett gefüllt. Pongratz dankte allen, die in irgendeiner Form mithelfen bei den Noten, den Finanzen, der Öffentlichkeitsarbeit, der Technik und bei den „tragenden“ Rollen (Klavier, Stühle, Koffer etc.). Die Chorleiterin bedankte sich auch bei der Kirchenverwaltung für den Abend mit Essen, was eine schöne Tradition ist und besonders bei Pfarrer Dyadychenko für die gute Zusammenarbeit. Pongratz begrüßte zwei neue Chorsänger und sprach die Hoffnung aus, dass sie sich gut aufgehoben fühlen und dabei Freude beim Singen haben. Sie bat alle, Augen und Ohren offen halten für neue Chorsänger, vor allem Sängerinnen, auch bei Kindern und Jugendlichen. Junge Menschen, die Orgel lernen möchten erhalten kostenloser Unterricht. Die Diözese trägt die Kosten der Ausbildung, einziges, was der Schüler oder die Eltern investieren müssen, sind die Noten und die Übungszeit. In einem kleinen Ausblick schaute Pongratz auf das auch 2025 stattgefundene „Kinder Mit Sing Projekt“, was sie gerne viermal im Jahr etablieren würde. Es soll das Interesse zum Singen bei Kindern geweckt und das Singen in der Familie angeregt werden. Im Oktober findet ein diözesaner Kinder- und Jugendchortag in Regensburg statt. Es ist auch wieder ein gemeinsamer Chorausflug Rötz-Schönthal geplant. Das Chor-Musical „Betlehem“ kommt heuer nach Regensburg in die Donau-Arena. Die ganze Arena wird ein großer Chor sein. Rötz wird mitmachen und bei den Probentagen im September und November dabei sein. Die Aufführung ist am Samstagabend, 5. Dezember, vorher Generalprobe.
Dann wurde Walter Spießl für seinen Einsatz geehrt, denn er singt seit 50 Jahren als Bass im Kirchenchor. Edith Pongratz und Pfarrer Alexander Dyadychenko dankten ihm für sein jahrelanges Engagement im Chor und für die Pfarrei.
Der Stadtpfarrer dankte mit einem Vergelts Gott allen für ihren Einsatz, die Zeit und das Ehrenamt im Chor.
Wie er schon öfters gesagt hat, übernimmt der Kirchenchor eine wichtige Aufgabe in der Glaubensverkündigung, nämlich auf musikalische Weise in der Mitgestaltung der Liturgie. Er erinnerte an das Weihnachtskonzert mit vielen Gästen, was ein schönes Zuhören war.
Durch die Musik werden Menschen angesprochen. Jeder kann dabei etwas mitnehmen und es erfreut die Zuhörer. Der Mensch lebt nicht allein vom Wort, sondern auch von der Musik, die Emotionen weckt und Gefühle vermittelt. Er lobte den Rötzer Kirchenchor für sein Repertoire von modernen, klassischen und lateinischen Liedern. Der Chor braucht sich nicht verstecken, hat viel drauf und ist eine Nummer am Rande des Dekanats. Das alles hat man „Unserem Leuchtturm“ Pongratz Edith zu verdanken.
