Über 120 Gäste in der Stadthalle Eltmann – Genuss, Information und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt
Zum zweiten Mal lud die ILE – Lebensregion plus gemeinsam mit der Fairtrade-Stadt Eltmann sowie der Stadt Zeil am Main und den Kommunen der VG Ebelsbach, Oberaurach, Sand am Main, Knetzgau, Priesendorf und Rauhenebrach zum Fairen Frühstück in die Stadthalle Eltmann ein – und erneut war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Mehr als 120 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre über fair gehandelte, regionale und nachhaltige Produkte zu informieren und diese direkt zu probieren. Angeboten wurden unter anderem Fairtrade-Produkte des Weltladens und von Gittis Naturkostladen aus Eltmann sowie Spezialitäten des Unverpacktladens Schussderra aus Neubrunn. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche Erzeugnisse regionaler Anbieter.
Das reichhaltige Frühstücksbuffet überzeugte nicht nur kulinarisch, sondern setzte zugleich ein Zeichen für bewussten Konsum und nachhaltigen Genuss. Begleitend dazu erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Informations- und Mitmachprogramm rund um die Themen Nachhaltigkeit und Fairer Handel.
Bereits im Eingangsbereich konnten Besucherinnen und Besucher ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck ermitteln. Dabei wurde anschaulich dargestellt, wie viel Fläche und Ressourcen jeder Mensch durch Wohnen, Energieverbrauch, Mobilität, Konsum und Ernährung beansprucht.
Vertieft wurde insbesondere das Thema Ernährung durch die Umweltbildungsstation UBIZ mit dem Projekt „Weltacker 2go“. Frau Sara Langsam verdeutlichte eindrucksvoll, wie unterschiedlich der Flächenverbrauch verschiedener Lebensmittel ausfällt – etwa im Vergleich zwischen einer Currywurst mit Pommes und einem Hafermüsli.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Fairtrade-Realschule Eltmann beteiligten sich engagiert an der Veranstaltung und rundeten das Angebot mit einem liebevoll zusammengestellten biologischen Pflanzkorb ab.
Das Faire Frühstück zeigte erneut, wie groß das Interesse an nachhaltigem Handeln und fairem Handel in der Region ist. Die Verantwortlichen der Lebensregion plus zogen daher ein durchweg positives Fazit und freuten sich über die große Resonanz sowie die vielen interessierten Gespräche.
