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Türe bei über 150 km/h geöffnet: ICE muss in Tunnel bei #Gemünden nothalten Wegen einer während der Fahrt geöffneten Tür...
Feuerwehr Gemünden a. Main
04.09.2026, 08:33
Türe bei über 150 km/h geöffnet: ICE muss in Tunnel bei #Gemünden nothalten
Wegen einer während der Fahrt geöffneten Tür ist ein ICE am Dienstagabend (01.09.2026) auf der Strecke zwischen Frankfurt und Würzburg in einem Tunnel bei Gemünden am Main stehen geblieben. Der Zug war nach Angaben der Bundespolizei auf der Fahrt von München nach Dortmund. Rund 240 Menschen befanden sich nach ersten Angaben an Bord des zweigeteilten Zuges. In dem Zugteil, an dem sich die geöffnete Tür befand, waren demnach etwa 120 Reisende.
Ersten Informationen nach war der ICE gegen 20.30 Uhr mit etwa 150 km/h unterwegs, als dieser in einem Tunnel zwischen Nantenbach und Harrbach im Landkreis Main-Spessart zum Halten gezwungen wurde. Warum sich die Tür während der Fahrt öffnete, war zunächst unklar. Geprüft wird ein technischer Defekt und auch eine mögliche vorsätzliche Tat. Es musste nach Angaben der Bundespolizei untersucht werden, ob möglicherweise eine Person aus dem Zug gefallen oder herausgesogen worden sein könnte. Die von dem ICE zuvor befahrene Strecke wurde ab Rohrbach umfangreich abgesucht. Dabei kamen zahlreiche Einsatzkräfte zu Fuß sowie ein Hubschrauber, Drohnen und auch zum Suchhunde zum Einsatz. Glücklicherweise gab es jedoch keine Hinweise darauf, dass jemand aus dem Zug herausgefallen war oder vermisst wird. Das teilten die Bundespolizei und der Kreisfeuerwehrverband Main-Spessart mit.
Die Bahnstrecke blieb zunächst gesperrt. Ein Rettungszug traf gegen 23.00 Uhr am Südportal des Schönraintunnels zwischen Wiesenfeld und Harrbach ein. Der ICE, der ein längeres Stück im Tunnel stand, wurde anschließend an den Bahnhof nach #Lohr gebracht. Hier wurde durch Kräfte der Bundes- und Landespolizei eine Bearbeitungsstrecke eingerichtet, um die Passagiere erkennungsdienstlich zu erfassen. Die Reisenden mussten im Anschluss ihre Weiterfahrt mit Reisebussen antreten.