Zur alljährlichen Frühjahrklausur kamen die Kolleg*innen der einzelnen Kiss-Standorte Mitte April im EBZ-Tagungshaus in Pappenheim zusammen. Eineinhalb Tage wurde nicht nur zurück-, sondern vor allem vorausgeblickt und darüber diskutiert, wie sich die mittelfrankenweite Arbeit der Kontaktstellen im kommenden Jahr gestalten soll.
Darüber hinaus wurde die Zeit genutzt im Team über aktuelle Strömungen in der gemeinschaftlichen Selbsthilfe zu sprechen. Einmal mehr konnten wir feststellen, dass die Selbsthilfelandschaft immer auch wie eine Art Spiegel der Gesellschaft funktioniert.
Neben vielen kleinen und großen Entscheidungen dreht sich die wohl größte Änderung um den Jahresschwerpunkt von Kiss. Nach kollektiver Entscheidung wird es künftig kein gemeinsames Jahresmotto mehr geben. Stattdessen wollen sich die Kontaktstellen darum bemühen eine gemeinsame mittelfrankenweit-organisierte Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die einem spezifischen Thema folgt. Für 2027 steht hier ein Fachtag zu dem spannenden Thema „medical gaslighting“ im Raum – ein Problem, mit dem sich vor allem Frauen, Senior*innen, Menschen mit Migrationshintergrund, Patient*innen mit psychischen Erkrankungen sowie queere Menschen immer häufiger konfrontiert sehen.
Ein anderer Grund, warum viele Kolleg*innen sich alljährlich auf die Frühjahrsklausur freuen: Das kollegiale Miteinander abseits der Arbeit in den Kontaktstellen. Durch die mittelfrankenweite Struktur von Kiss sind die jährlichen Termine, zu denen sich alle in Präsenz treffen, eher spärlich. Umso schöner gestalteten sich wieder mal die Abendstunden, in denen das Team zu Tischtennis, Kicker, ausgiebigen Spaziergängen und zum persönlichen Austausch zusammenkam.
Der Beitrag Unsere Frühjahrsklausur in Pappenheim erschien zuerst auf Kiss Mittelfranken.
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