Am Sonntag hatte die CSU in der Gemeinde Wald zum alljährlichen Familiennachmittag ins Gasthaus Eder in Mainsbauern eingeladen – und dieser fand großen Zuspruch. Ortsvorsitzender Alois Weber ging auf die Geschichte des Familiennachmittag ein.
Erstmals fand dieser 1990 in Mainsbauern statt, die Initiatoren waren Altbürgermeister Hugo Bauer und der damalige Walder CSU-Ortsvorsitzende Fritz Stuber. Weber begrüßte beide sowie Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, MdL Dr. Gerhard Hopp, Landratskandidat Michael Multerer, Bürgermeisterin Barbara Haimerl sowie ihre Stellvertreter Rudi Zimmerer und Karin Hirschberger, die Gemeinderatsmitglieder und stellvertretenden JU-Landesvorsitzenden Jonas Strasser. Grüße gingen ebenso an die Kandidaten für die Gemeinderats- und die Kreistagswahl.
Im Anschluss waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen, fleißige Bäckerinnen hatten für ein reichhaltiges Kuchenbuffet gesorgt, Robert Urban umrahmte den Nachmittag musikalisch.
Weber dankte auch den Spendern für die Preise der diesjährigen Verlosung: MdB Martina Englhardt-Kopf, MdL Dr. Gerhard Hopp und Landrat Franz Löffler. Bürgermeisterin Barbara Haimerl gab einen Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre. Sie sprach über die Investitionen und Maßnahmen und verdeutlichte diese mit Zahlen und Fakten. Im Anschluss stellte sie sich kurz vor, gern wolle sie wieder in den nächsten sechs Jahren Bürgermeisterin der Gemeinde Wald sein, ihr Ziel ist eine familienfreundliche, wirtschaftsstarke, sozialorientierte und umweltfreundliche Gemeinde
Dann sprach sie über die Ziele für die nächsten sechs Jahre: Gewerbeansiedlung, Hochwasserschutz, Angebot für Kinder und Jugendliche sowie Vereine und Ehrenamt. Sie stellte in aller Kürze die Kandidaten für die Gemeinderatswahl vor. Es sei ein tolles Team, mit dem es Spaß mache, zusammenzuarbeiten, und mit viel kommunalpolitischer Erfahrung.
Dann stellte Haimerl die anwesenden Kreistagskandidaten der CSU und der JU vor.
Michael Multerer sagte in seinem Grußwort, die Kommunalpolitik entscheide über Angelegenheiten, die den Bürger direkt betreffen. In den letzten 40 bis 50 Jahren sei gute Kommunalpolitik im Landkreis Cham gemacht worden, darauf gründe sich unser Wohlstand. Die drei Landräte hätten hervorragende Arbeit geleistet, damit sich der Landkreis so entwickeln konnte. Wichtige Entscheidungen seien getroffen worden, es sei nicht nur verwaltet worden. Auch in letzter Zeit seien viele große Entscheidungen getroffen worden, wie die Digitale Infrastruktur oder die Regionalwerke. Er habe in den letzten Wochen viel Unternehmen besucht, den er wolle wissen, was im Landkreis Cham los ist, das sei für ihn eine Voraussetzung für das Amt des Landrates. Er sprach auch die Themen Bürokratieabbau, Pflege, Ehrenamt, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt an.
Es folgten eine Wahlaufklärung und die Verlosung. Zu gewinnen gab es Wein von MdB Martina Englhardt-Kopf, freien Eintritt für das Sibyllenbad und im Oberpfälzer Freilichtmuseum Neusath-Perschen sowie eine Landtagsfahrt.
