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Kaffeerunde mit Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer in Niederaichbach
CSU Ortsverband Niederaichbach
20.02.2026, 12:33
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Die Liste CSU/Freie Wählerschaft hatte zur Kaffeerunde ins Sportheim „Parco Italia“ eingeladen. Der Saal war gut gefüllt, im Mittelpunkt standen die Vorstellung der CSU-Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer sowie der CSU-Kreis- und Gemeinderatskandidaten.

Claudia Geilersdorfer betonte bei ihrer Vorstellung, sie bringe „Erfahrung und Herzblut“ für das Amt der Landrätin mit. Als stellvertretende Landrätin kenne sie die Abläufe im Landratsamt, als Unternehmerin wisse sie, wie wichtig klare Entscheidungen, Verlässlichkeit und Teamarbeit seien. Sie sei im Landkreis fest verwurzelt und wolle Bewährtes erhalten und gleichzeitig Zukunft gestalten.

Zu ihren Schwerpunkten zählte sie:

Gesundheit & Pflege: Sicherung der Krankenhausstandorte im Landkreis und wohnortnahe Pflege.
Wohnen & Bauen: Bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum schaffen, Bürokratie beim Bauen reduzieren, vorhandene Flächen klug nutzen – mit ihrer Erfahrung als Architektin.
 
Wirtschaft & Bildung: Starke heimische Wirtschaft, gut ausgebildete Fachkräfte sowie eine bessere Vernetzung von Schulen, Betrieben und Hochschulen.
 
Landwirtschaft: Unterstützung einer Landwirtschaft, die Kulturlandschaft erhält und hochwertige Lebensmittel sichert.
 
Mobilität: Weiterentwicklung des ÖPNV, nachdem der Landkreis seit 1.1.2026 Mitglied im Münchner Verkehrsverbund (MVV) ist.

Verwaltung müsse ein „Motor“ sein, der Anliegen schnell bearbeitet, so Geilersdorfer. Dafür wolle sie sich als Landrätin einsetzen.

Bundestagsabgeordneter und Kreisrat Florian Oßner berichtete anschließend über aktuelle Themen, unter anderem zum Projekt der „3+1“-Turnhalle in Ergolding, und schilderte Eindrücke vom Besuch einer Schülergruppe aus dem Landkreis in Berlin.

Im Anschluss stellten sich die CSU-Kreistagskandidaten vor, angeführt Bürgermeister und Kreisrat Josef Klaus.

Bürgermeisterkandidat Matthias Oberhofer skizzierte seine Ziele für Niederaichbach und ging dabei u.a. auf Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur, den Ausbau von Betreuungs- und Unterstützungsangeboten sowie den Erhalt eines lebendigen Ortskerns ein. Er wolle als Bürgermeister alle Generationen zusammenführen.

CSU-Ortsvorsitzender Thomas Ritzinger moderierte die Vorstellung der Gemeinderatskandidaten. Die Liste CSU/Freie Wählerschaft setze nach eigenen Angaben auf eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Altersgruppen, Berufen und Ortsteilen. CSU-Ehrenvorsitzender Herbert Wenk erklärte den Ablauf der vier Wahlen am 8. März und die Möglichkeiten einer gültigen Stimmabgabe.

Bei Kaffee und Kuchen klang die Veranstaltung in geselliger Atmosphäre mit vielen Gesprächen aus.