Der Kammerchor con moto aus Grafing lädt zu einem außergewöhnlichen Konzertabend ein, der ganz im Zeichen von Johannes Brahms steht.
Am Sonntag, 1. Februar 2026, um 18.30 Uhr erklingt in der katholischen Kirche Grafing eines der bewegendsten Werke der romantischen Chorliteratur: „Ein deutsches Requiem“. Das Konzert ist Teil eines besonderen Kooperationsprojekts mit dem Jugendchor choir’s crossing sowie dem Asamchor Freising (weswegen das Konzert auch am 31. Januar um 19:30 Uhr im Camerloher Saal in Freising zu hören ist) und vereint damit Sängerinnen und Sänger mehrerer Generationen.
Brahms’ „Deutsches Requiem“ nimmt in der Musikgeschichte eine Sonderstellung ein. Anders als die traditionelle lateinische Totenmesse richtet sich dieses Werk nicht primär an die Verstorbenen, sondern an die Hinterbliebenen. Brahms wählte die Texte selbst aus der Lutherbibel aus und schuf damit ein zutiefst persönliches Werk, das Trost, Hoffnung und Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Die Solopartien werden von Isabella Gantner (Sopran) und Florian Dengler (Bariton) übernommen.
Eröffnet wird das Konzert mit der „Tragischen Ouvertüre op. 81“, einem eindrucksvollen Orchesterwerk aus dem Jahr 1880. Die Tragische Ouvertüre gilt als Ausdruck von Brahms’ ernster, nachdenklicher Seite und stimmt das Publikum eindrucksvoll auf das nachfolgende Requiem ein.
Begleitet werden die Chöre vom CamerOrchester Freising, das unter der Leitung von Jakob Burzin spielt. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei Felix Meybier, der mit dem Kammerchor con moto seit Jahren anspruchsvolle Programme auf hohem musikalischem Niveau realisiert.
Karten zu 20 Euro und 15 Euro (freie Platzwahl)
im Vorverkauf bei Bücher Herzog in Grafing
sowie an der Abendkasse erhältlich.
Alle Infos auch unter:
www.kammerchor-conmoto.de
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