Das Pfarrheim St. Laurentius in Wörth war kürzlich Schauplatz des 3. Wörther Klöppeltreffens. Organisiert wurde die Veranstaltung von der „Wörther Klöpplerrunde“ rund um Margot Fröhlich, die das traditionsreiche Kunsthandwerk seit über 40 Jahren ausübt und ihr Wissen mit großem Engagement weitergibt.
Seit mittlerweile 25 Jahren treffen sich die Klöpplerinnen regelmäßig jeden Montag im Hause Fröhlich, um gemeinsam ihrem „Kunst“-Handwerk nachzugehen. Beim diesjährigen Treffen präsentierten sie vergangenen Samstag von 9 bis 17 Uhr eindrucksvoll ihr Können. Mit spindelförmigen Holzspulen und feinen Garnen entstehen durch Drehen, Kreuzen und Verschlingen filigrane Schmuckstücke und kunstvolle Bilder. Das Klöppeln blickt auf eine lange Tradition zurück und ist unter anderem seit rund 450 Jahren im Erzgebirge nachweisbar. Neben klassischen Arbeiten konnten in Wörth auch moderne Kreationen bestaunt werden, darunter kleine Anhänger aus feinen Edelstahlfäden. Zum diesjährigen Klöppeltreffen kamen über 50 Teilnehmerinnen aus ganz Bayern. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, den Kunsthandwerkerinnen über die Schulter zu schauen. Unter den Gästen befanden sich auch Pfarrer Thomas Diermeier, Bürgermeister Stefan Scheibenzuber sowie dessen Stellvertreter Ludwig Thoma. Sie erhielten von Margot Fröhlich jeweils ein kleines handgefertigtes Präsent. Bürgermeister Scheibenzuber würdigte in seiner kurzen Ansprache das Engagement der Wörther Klöpplerinnen. Das nächste Klöppeltreffen ist für den 8. Mai 2027, erneut im Pfarrheim St. Laurentius, geplant. Interessierte sind jederzeit eingeladen, montags in die Klöppeltechnik hineinzuschnuppern.
