Mit der feierlichen Einweihung der sanierten Bergkirche Maria Hilf wurde in Rohrbach ein ganz besonderes Ereignis gefeiert. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte das weithin sichtbare Gotteshaus wieder seiner Bestimmung übergeben werden. Die Bergkirche ist nicht nur ein bedeutendes Baudenkmal, sondern seit Generationen ein wichtiger Ort des Glaubens und ein Wahrzeichen Rohrbachs.
Die Feierlichkeiten begannen mit der Aufstellung der Vereine, Fahnenabordnungen, Gottesdienstbesucher und Ehrengäste am Rohrbacher Sportplatz. Von dort führte der gemeinsame Kirchenzug hinauf zur Bergkirche. Musikalisch begleitet wurde der Festtag von der Blaskapelle Dietldorf. Den feierlichen Festgottesdienst zelebrierte Dekan Michael Hirmer.
Mit der abgeschlossenen Sanierung konnte ein Projekt verwirklicht werden, das ohne das außergewöhnliche Engagement zahlreicher Menschen nicht möglich gewesen wäre. Eine ganz besondere Rolle spielte dabei Dekan Michael Hirmer. Er gab als Mit-Initiator entscheidende Impulse für die Sanierung und setzte sich mit großem persönlichen Einsatz dafür ein, die Bergkirche dauerhaft zu erhalten und ihr zugleich eine Perspektive für die Zukunft zu geben.
Von herausragender Bedeutung war außerdem die Arbeit des Fördervereins Bergkirche Maria Hilf Rohrbach. Besonders Dr. Franzis Vöckler und Rudolf Maldoner haben sich mit großempersönlichen Einsatz für die Sanierung und den Erhalt der Bergkirche eingesetzt. Gemeinsam mit den weiteren Mitgliederndes Fördervereins wurden zahlreiche Aufgaben übernommen, Unterstützung organisiert, Spenden eingeworben und das Projektüber einen langen Zeitraum engagiert begleitet.
Ein ebenso besonderer Dank gilt Anneliese und Peter Wittl. Die enge Verbundenheit der Familie mit der Bergkirche zeigt sich seitvielen Jahren in außergewöhnlichem persönlichem Einsatz. Viele der anfallenden Arbeiten geschehen oftmals ganz selbstverständlich und im Hintergrund.
Ein solches Sanierungsprojekt wäre zudem ohne die finanzielle Unterstützung zahlreicher Stellen nicht zu verwirklichen gewesen. Deshalb gilt ein ausdrücklicher Dank allen Fördergeldgebern, öffentlichen Stellen, Institutionen, Stiftungen sowie allen privaten Spenderinnen und Spendern. Ebenso gilt der Dank den beteiligten Planern, Fachstellen, Firmen, Handwerksbetrieben und allen am Bau und an der Sanierung Beteiligten, die mit ihrem Können und ihrem Einsatz wesentlich zum erfolgreichen Abschluss der Arbeiten beigetragen haben.
Im Anschluss an den Festgottesdienst und die Ansprachen wurde gemeinsam weitergefeiert. Auf dem Dorfplatz schloss sich der Festbetrieb mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen an. Bei musikalischer Unterhaltung durch die Blaskapelle Dietldorf bot sich für die zahlreichen Gäste, Vereinsabordnungen, Ehrengäste und Besucher Gelegenheit zu Begegnung, Gesprächen und einem geselligen Beisammensein. Damit fand die Einweihungsfeier einen ebenso würdigen wie gemeinschaftlichen Abschluss. Allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sei herzlich gedankt.
Die gelungene Sanierung zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Kirche, Förderverein, Dorfgemeinschaft, unterstützende Vereine, öffentliche Fördergeber, Spender und zahlreiche engagierte Einzelpersonen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Die Bergkirche Maria Hilf bleibt damit nicht nur ein bedeutendes historisches Bauwerk, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Heimatverbundenheit und ehrenamtliches Engagement.
Allen, die auf unterschiedlichste Weise zum Erhalt, zur Sanierung und zur Einweihungsfeier der Bergkirche beigetragen haben, gilt ein herzliches Vergelt’s Gott und ein aufrichtiger Dank.
