Beucherling
Nach zwei Niederlagen in Folge hat sich die DJK Beucherling eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des ASV Burglengenfeld setzte sich die DJK am Sonntag mit 6:0 durch und feierte damit einen deutlichen und verdienten Erfolg. Dabei musste Trainer Thomas Weinfurtner kurzfristig auf Jonathan Ring verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel. Dadurch waren einige Umstellungen notwendig. Stefan Stuber und Christian Stuber lösten ihre Aufgaben im Defensivbereich aber souverän. Dennoch fehlte der DJK zunächst die spielerische Komponente des erkrankten Mittelfeldspielers. Entsprechend holprig verlief der Beginn. Nach den beiden vorangegangenen Niederlagen war bei den Beucherlingern zunächst eine gewisse Nervosität zu spüren. Gerade aus der Defensive heraus agierte die Mannschaft in den ersten zehn Minuten teilweise hektisch, zerfahren und unsicher. Mit zunehmender Spieldauer fand die DJK jedoch besser ins Spiel. Nach rund einer Viertelstunde platzte schließlich der Knoten. Simon Ring setzte Jannis Premm mit einem Pass in die Schnittstelle in Szene. Premm blieb vor dem Tor kaltschnäuzig und erzielte das 1:0. In der Folge erspielte sich die DJK mehrere gute Möglichkeiten. Noch vor der Pause fiel das 2:0 – erneut war Jannis Premm zur Stelle. Stefan Stuber bediente ihn nach einem Angriff über die rechte Seite mit einer Hereingabe, die Premm verwertete. Die Gäste hatten im ersten Durchgang lediglich eine nennenswerte Schusschance, scheiterten dabei jedoch am Beucherlinger Keeper. Mit einer vollen Auswechselbank konnte Weinfurtner zur zweiten Hälfte frische Kräfte bringen. Philipp Schweiger und Simon Helmberger kamen ins Spiel – und machten sich schnell bemerkbar. Nach Vorarbeit von Schweiger erhöhte Helmberger auf 3:0. Beim 4:0 war es erneut Simon Ring, der nach Vorarbeit von Simon Helmberger nur noch einschieben musste. Die DJK hatte das Spiel nun klar im Griff. In der 80. Minute machte Helmberger mit seinem zweiten Treffer des Tages das 5:0 perfekt. Den Schlusspunkt setzte Philipp Schweiger: Nach einer scharfen Hereingabe von Helmberger erzielte er sein erstes Saisontor zum 6:0-Endstand. „Sechs Tore musst du in einem Spiel erst einmal machen“, zeigte sich Trainer Thomas Weinfurtner nach dem Abpfiff zufrieden. Der Sieg sei souverän und verdient gewesen, was letztlich auch der Gegner anerkennen musste. Gleichzeitig sieht der Trainer noch Luft nach oben. Die komplette Lockerheit sei nach den vergangenen beiden Niederlagen noch nicht bei allen Spielern zurück. „Die Richtung passt schon wieder“, so Weinfurtner sinngemäß. Von einem sicheren Fahrwasser könne man allerdings noch lange nicht sprechen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der DJK ohnehin nicht.
In dieser Woche stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe am Freitag, 21.8. das nächste Auswärtsspiel beim TSV Nittenau ansteht. Anpfiff ist um 19 Uhr.
Der TSV ist als Absteiger neu in der Liga und hatte nach den ersten fünf Spieltagen noch nicht viele Punkte auf dem Konto. Entsprechend dürfte Nittenau vor heimischer Kulisse auf einen Erfolg aus sein. Weinfurtner hofft unterdessen auf die vollständige Genesung von Jonathan Ring. Einige kleinere Wehwehchen gibt es zwar noch im Kader, diese sollten nach Einschätzung des Trainers mit Unterstützung der Physiotherapie jedoch in den Griff zu bekommen sein.
Für das Spiel in Nittenau will die DJK mit breiter Brust auftreten. Vor allem die hektische Anfangsphase aus dem Burglengenfeld-Spiel soll sich nicht wiederholen. Unkonzentriertheiten gilt es abzustellen, um gar nicht erst in Rückstand zu geraten. Das Ziel ist klar: In Nittenau soll die Defensive erneut stabil stehen und die DJK möglichst ohne Gegentor bleiben. (rgk)
