Ein ganz besonderer musikalischer Nachmittag fand heute in der Spittelbergkirche statt. Zum ersten Mal trat das neu gegründete StudioOrchester Kallmünz in Erscheinung – und das gleich gemeinsam mit dem Prague International Youth Orchestra.
Joseph Haydn soll einmal gesagt haben: „Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt.“ Genau das konnte man heute erleben: Musikerinnen und Musiker aus Kallmünz und Prag kamen zusammen und fanden über die Musik ganz selbstverständlich eine gemeinsame Sprache.
Besonders gefreut hat mich, dass dieses Konzert in der Spittelbergkirche stattfinden konnte. Sie ist noch gar nicht so lange das Zuhause unseres Musikstudios. Umso schöner ist es zu sehen, wie gut dieser Ort angenommen wird und wie selbstverständlich hier inzwischen geprobt, unterrichtet und musiziert wird. Für die Kinder- und Altenheimstiftung, deren stellvertretender Vorsitzender ich bin, ist es etwas Besonderes, dass hier regelmäßig ein kulturelles Angebot entstehen kann und die Spittelbergkirche auf diese Weise mit Leben gefüllt wird.
Ein ganz besonderer Dank gilt Graham und Andrea Buckland, die die Initiative für das neue StudioOrchester ergriffen und mit viel Zeit und Engagement auf dieses Konzert hingearbeitet haben. Ebenso danke ich allen Musikerinnen und Musikern, die sich auf dieses neue Projekt eingelassen haben.
Sehr gefreut haben wir uns natürlich auch über unsere Gäste vom Prague International Youth Orchestra. Schön, dass ihr den Weg nach Kallmünz gefunden habt.
Auch das Programm hatte einige schöne Bezüge: Mit Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ war ein Werk dabei, das wohl fast jeder kennt. Mit Leoš Janáček stand ein tschechischer Komponist auf dem Programm – eine schöne Verbindung zu unseren Gästen aus Prag. Den Abschluss bildete Haydns „Abschiedssinfonie“.
