Besser kann die Verbindung zwischen Kirche und Diakonie nicht laufen:
Seit 16 Jahren bietet der Stöberladen Menschen Halt und Perspektive, wenn es um die Grundversorgung mit Kleidung, Haushaltsgegenständen und Spielwaren geht. Den Tag der offenen Tür nutzten Diakonin Jutta Meier und Claudia Brunner-Arnds von der Diakonie NAH e.V., um sich bei den Ehrenamtlichen zu bedanken, Christa Korn aus Ihrer Funktion als Koordinatorin zu verabschieden und dem neuen Organisations-Team mit Birgit Artelt, Insa Beyerlein, Kerstin Glover, Margret Schneider und Kirsten Wenzel das Vertrauen auszusprechen.
Als Leuchtturm bezeichnete Jutta Meier das Zusammenspiel zwischen Kirche, Diakonie und der Marktgemeinde. Hier wird Glaube praktisch – im Zuhören, Helfen und Teilen. Gemeinsam wird, angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wachsender sozialer Ungleichheiten und steigender Lebenshaltungskosten, Verantwortung für die Menschen wahrgenommen. Zudem verdeutlichte sie die christliche Komponente des Handelns: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25,40).
Dass der Stöberladen auch ein Ort der Nächstenliebe ist, dafür sorgte Christa Korn 13 Jahre lang als Koordinatorin. Kraftvoll, mit Energie, Ideen und einem offenen Herzen für alle Menschen, wirkte sie seit dem Aufbau mit. „Sie haben dem Team Halt gegeben, auch wenn der Wind mal kräftiger wehte. Und alle haben mit Ihrem Tun bei vielen Menschen Hoffnung gepflanzt", so die Diakonin.
Claudia Brunner-Arnds betrachtete das Stöberladen Team als Schiffsmannschaft, dessen Kapitän zwar nicht von Bord geht, aber doch das Ruder aus der Hand gibt. Sie dankte Christa Korn für die gute Zusammenarbeit, das Zusammenhalten der vielen Fäden und das geschickte Manövrieren auch in stürmischen Zeiten.
Mit einem Glas Sekt und bei Kaffee und Kuchen wurde der Geburtstag des Stöberladens gebührend gefeiert und viele Gäste fanden sich im Laufe des Tages zum Stöbern ein.
Jutta Meier
