Im Kindergartenbereich arbeiten wir nach dem offenen Konzept, dies bedeutet, dass die Kinder viel in den Tagesablauf eingebunden werden. Jeden Freitag gibt es im freiwilligen Morgenkreis eine Kinderkonferenz. In einer Kinderkonferenz können Kinder ihre Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen, Ideen und Sorgen äußern. Ziel ist es die Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken, sie lernen Interessen und Bedürfnisse zu artikulieren und ein Verständnis für andere Meinungen zu entwicklen. Die Kiko wird von einer Erzieherin und einem Kind geleitet, gemeinsam schreiben diese danach ein Protokoll dazu.
Außerdem gibt es einmal im Jahr eine Kinderumfrage. Eine Erzieherin setzt sich mit einem Kind zusammen und bearbeitet diese Kinderumfrage. In dieser sind Fragen entfalten wie z.B. "Was findest du im Kindergarten toll?" "Was findest du nicht so schön?" "Was wünscht du dir für den Kindergarten?". Diese Kinderumfrage wird anschließend mit dem Team ausgewertet und unsere Arbeit entsprechend angepasst.
Partizipation (aus dem lat. "particeps" was so viel wie "teilnehmend" bedeudet) spiegelt sich in unserem ganzen Haus wider. Die Kinder dürfen frei entscheiden in welchem Aktionsraum sie gerne spielen möchten. Das Frühstück findet gleitend parallel zum Freispiel statt. Eine pädagogische Fachkraft eröffnet nach der Bringzeit das Bistro und läd alle Kinder ein zu kommen, wer gerade aber noch in sein Spiel vertieft ist oder dem Freund/ der Freundin eine spannende Geschichte erzählen muss, kann anschließend zum frühstücken kommen.
