Mit seinem letzten Film schickte uns François Ozon im Herbst noch zum Pilzesammeln, im März eröffnet er am 2. (Mo) unser Programm mit der Schwarz-Weiß-Verfilmung von Albert Camus’ Klassiker „Der Fremde“. An einen weit älteren literarischen Stoff, nämlich einen Teil aus Homers „Odyssee“ hat sich der Regisseur Uberto Pasolini mit „Rückkehr nach Ithaka“ gewagt: Ralph Fiennes als Odysseus und Juliette Binoche als Penelope zeigen wir in imposanten Bildern am 14. (Sa). Bildgewaltig auf eine ganz andere Art ist „Stille Beobachter“ am 23. (Mo), der die Perspektive von sechs Tieren einnimmt, die in einem abgelegenen bulgarischen Bergdorf leben.
Im März knospen erfahrungsgemäß auch romantische Stimmungen: Spanisches Herzkino mit großem Feingefühl gibt's mit „Ein Leben ohne Liebe ist möglich aber sinnlos“ am 19. (Do). Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt „Song Sung Blue“ am 26. u. 28. (Do u. Sa) die Geschichte des ungewöhnlichen Liebespaars Claire und Mike Sardina (gespielt von Kate Hudson und Hugh Jackman) und ihrer Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“. Die ebenfalls reale Geschichte des Serieneinbrechers Jeffrey Manchester wird am 13. (Fr) im komischen Drama „Der Hochstapler – Roofman“ von Derek Gianfrance („The Place beyond the Pines“) erzählt: Der als „Roofman“ bekannte Knastflüchtling (Channing Tatum) verliebt sich in eine Angestellte des Spielzeugladens (Kirsten Dunst), in dem er untergetaucht ist. Wie unerlässlich „15 Liebesbeweise“ sein können, um als lesbisches Paar 2014 in Paris, eine Familie zu gründen, darüber staunen wir mal stirnrunzelnd mal schmunzelnd am 30. (Mo).
Um familiäre, aber auch freundschaftliche Liebe dreht es sich zudem in „Im Rosengarten“ am 16. (Mo), in dem ein Berliner Popstar seine syrische Halbschwester kennenlernt, am 21. (Sa) in der Tragikkomödie „Rental Family“, in der sich ein erfolgloser US-Schauspieler (Brandon Fraser) in Tokio als Familienmitglied mieten lässt und in „Sorry Baby“ am 9. (Mo), in der eine traumatisierte junge Frau nach Halt bei ihrer besten Freundin sucht.
Keinen Bock auf Gefühle und Liebesschwüre? Da hilft sicher ein Wiedersehen mit Büro-Ekel Bernd Stromberg und seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen (Christoph Maria Herbst, Bjarne Mädel, Diana Staehly und mehr): „Stromberg – Alles wie immer“ am 5. u 7. (Do u. Sa). Oder ihr könnt Euch am 27. (Fr) in der Horrorkomödie „Anaconda“ mit Jack Black und Paul Rudd an der Midlifecrisis zweier Best Bodies ergötzen, denn die führt über die wahnwitzige Idee für einen Filmdreh bis zum absurden Horror.
Besonders ans Herz legen wollen wir Euch den viel gelobten Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“, in dem die 9-jährige Lamia im Irak der 90er die Zutaten für einen Kuchen für Saddam Hussein auftreiben muss. Das mitreißende und humorvolle Coming-of-Age-Drama zeigen wir am 20. (Fr). Vielleicht ist das für Familien mit etwas älteren Kindern auch schon eine Option (FSK 6).
Ganz sicher eine gute Wahl für Kinder ist „Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen“ am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr (22.) Bibi und ihre Freundinnen dürfen das erste Mal am großen Hexentreffen teilnehmen und müssen es – hex hex – direkt vor allerlei Chaos retten.
Weitere Filme findet ihr im Märzprogramm oder dem Flyer für März/April, Trailer, Tickets und weitere Info wie immer auf https://kulturkino-feu.de/
Die Kasse öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Montags gibt's nach dem Film in unserer KinoKneipe noch Gelegenheit zum Austausch über Gesehenes.
