Drei Wochen nach Beginn der Fastenzeit versichert uns Gott daran, dass wir auf diesem Weg nicht allein sind.
Die Reise des Volkes Israel durch die Wüste dauerte länger als erwartet. Die Menschen waren erschöpft vom langen Marsch in der Wüsste und litten großen Durst. Doch Gott ließ sein Volk nicht im Stich. Durch seinen Diener Mose schenkte er ihnen Wasser aus dem Felsen und stillte ihren Durst.
(Exodus 17,1–7)
Die Samariterin begegnete Jesus am Jakobsbrunnen. Sie hatte Beziehungen, auf die sie selbst nicht stolz war. Sie durste nach Wasser und nach Liebe und Annahme. Obwohl sie nun nur um Wasser bat: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen!“, bot Jesus ihr viel mehr an. (Joh 4,5-42)
Die Samariterin kam zum Jakobsbrunnen, Ihre Lebensgeschichte war nicht einfach. Sie sehnte sich nach Wasser aber viel mehr nach Liebe und Annahme. Obwohl sie nun nur um gewöhnliches Wasser bat: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe…“ schenkt ihr Jesus mehr.
(Joh 4,5–42)
Wir befinden uns jetzt mitten in der vierzigtägigen Fastenzeit. Dieser Weg kann sich manchmal wie ein Gang durch die Wüste anfühlen – über steinige Wege, durch Dornen und Mühen des Alltags. Dabei dürfen wir darauf vertrauen: Gott steht uns bei und schenkt uns Kraft und Mut. Jesus ist an unserer Seite und begleitet uns durch die Stürme und Herausforderungen unseres Lebens. Gott lässt uns niemals allein.
Im Geist dieser Fastenzeit möchte ich Sie auch um Unterstützung für ein Wasserprojekt in meiner Heimatgemeinde in Nigeria bitten.
Meine Gemeinde Aro-Ogii verfügt bis heute über keine Wasserleitungen. Die einzige zugängliche Wasserquelle entspringt einem Felsen am Rand des Dorfes und ist unbehandelt. Kinder und Jugendliche müssen jeden morgen früh Wasser für ihre Familien holen, bevor sie zur Schule gehen können.
Ein Wasserbohrloch mit aufbereitetem Trinkwasser sowie Wassertanks im Dorfzentrum wäre für die Dorfbewohner eine große Hilfe – besonders für Kinder und Jugendliche. Es würde den Alltag erleichtern, die Gesundheit verbessern und den Kindern mehr Zeit für die Schule ermöglichen.
Für die bisherige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Beim Außerordentlichen Missionssonntag im Juni 2025 wurde eine Kollekte für ein Partnerprojekt in Afrika oder Asien gehalten. In unserer Seelsorgeeinheit kamen 456,77 Euro zusammen, die für dieses Projekt reserviert wurden. Zusätzlich hat Missio Aachen 350 Euro gespendet. Wir sagen von Herzen Vergelt’s Gott.
So wie Gott seinem Volk Wasser in der Wüste schenkte, können auch wir dazu beitragen, dass Menschen Zugang zu sauberem Wasser und damit zu mehr Leben erhalten.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Solidarität.
Spenden dürfen Sie auch direkt auf das Konto „kath. Kirchengemeinde Igersheim:
DE55 6735 2565 0000 1049 35 Sparkasse Tauberfranken“
Herzlichen Dank
Ihr Pfarrer Joseph Ike
