Der obligatorische Spatenstich ist in gewisser Weise der „Startschuss“ für eine bauliche Maßnahme. Doch in unserem Fall handelt es sich nicht um ein Gebäude zum Wohnen oder Arbeiten, sondern um einen Ort des Abschieds und der Würde, sowie einen Ort, der betroffenen Menschen, in den schweren Stunden des Abschieds, Trost und Halt spenden soll, so Bürgermeister Scheibenzuber anlässlich des Spatenstichs am Dienstag. Die alte Aussegnungshalle ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Neben dem nicht vorhandenen Platzangebot im Gebäude fehlt laut dem Gemeindeoberhaupt auch die Offenheit für andere Glaubensrichtungen. Deshalb ist das Projekt bereits seit einigen Jahren auf der Agenda und die Gemeinde freut sich auf die Umsetzung. Scheibenzuber dankte allen am Bau beteiligten Personen und wünschte einen unfallfreien Verlauf. Zu den Gästen des Spatenstichs gehörten u.a. Pfarrer Thomas Diermeier, Geschäftsleiter Viktor Schneider, 2. BGM Ludwig Thoma mit einer Abordnung des Gemeinderats, Martin Pollinger vom Planungsbüro POKAM, die jeweiligen Fachplaner sowie die Vertreter der ausführenden Baufirma.
