Beim Fußball-Bezirksligisten SC Falkenberg laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren und die Verantwortlichen konnten im Trainingslager in Riva am Gardasee Tatsachen schaffen. Vor allem auf der Trainerbank setzt der Verein weiterhin auf bewährte Kräfte und große Identifikation mit dem Klub.
Co-Spielertrainer Maximilian Ginghuber hat den Verantwortlichen bereits im Herbst 2025 seine Zusage für die neue Spielzeit gegeben und wird damit in seine vierte Saison beim SC Falkenberg gehen. Nach seinem Kreuzbandriss aus der Aufstiegssaison ist die Vorfreude beim ehrgeizigen Führungsspieler besonders groß. „Maxi brennt darauf, endlich auch als Spieler in der Bezirksliga anzugreifen und der Mannschaft wieder auf dem Platz zu helfen“, berichtet der sportliche Leiter Martin Aich. Neben seiner Rolle an der Seitenlinie soll Ginghuber künftig auch sportlich wieder eine tragende Rolle übernehmen.
Auch im Umfeld der Mannschaft bleibt Kontinuität Trumpf: Der Trainer der zweiten Mannschaft Florian Weishartinger sowie Torwarttrainer Peter Menschig haben ebenfalls bereits im Herbst ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.
„Peter ist wahnsinnig motiviert und hat immer wieder neue Ideen. Er schenkt uns zwar nichts im Training, aber es macht trotzdem Spaß und zahlt sich vor allem auch aus“, betont der zweite Abteilungsleiter Matthias Plötz, der in dieser Saison selbst schon einige Male in der Bezirksliga zwischen den Pfosten stand. „Zwei starke Torhüter sind wichtig, das zeigt die Verletzung von Jakob Frischhut aus der Anfangsphase der Saison“, fügt Martin Aich hinzu. „Es ist für uns enorm wichtig, dass wir in allen Bereichen auf verlässliche und engagierte Leute bauen können. Diese frühzeitigen Zusagen geben uns Planungssicherheit und zeigen die starke Verbundenheit mit dem SC Falkenberg“, betont Aich.
Eine besondere Wendung gab es rund um Cheftrainer Christian Kagerer. Dieser hatte den Verein noch vor der Winterpause darüber informiert, ab Sommer 2026 nicht mehr als Trainer zur Verfügung zu stehen. Doch über den Jahreswechsel reifte bei ihm ein neuer Entschluss. „Christian ist im Januar auf mich zugekommen und hat gefragt, ob wir bereits einen Nachfolger haben“, erzählt Aich. Da dies nicht der Fall war – und die Verantwortlichen ohnehin gerne über den Sommer 2026 hinaus mit ihm weitergearbeitet hätten – war die Entscheidung schnell gefallen. „Wir mussten nicht lange überlegen. Christian ist ein absoluter Glücksfall für unseren Verein.“
Damit geht der ehemalige Bayernliga-Kicker in seine mittlerweile zehnte Saison als Trainer des SC Falkenberg – ein eindrucksvoller Beleg für Kontinuität und Vertrauen auf beiden Seiten. „Sein Engagement, seine Identifikation mit dem Verein und seine fachliche Qualität sind für uns von unschätzbarem Wert. Die lange Zusammenarbeit mit Christian spricht nicht nur für ihn, sondern auch für den gesamten Verein und vor allem auch für die Spieler, unterstreicht Aich.
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Die Verantwortlichen und das Trainerteam des SC Falkenberg (von links) 1. Abteilungsleiter Martin Aich, Spielertrainer Maximilian Ginghuber, Cheftrainer Christian Kagerer, Torwarttrainer Peter Menschig, der Trainer der Reservemannschaft Florian Weishartinger, 2. Abteilungsleiter Matthias Plötz und Sportvorstand Andreas Holzner.
