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Ein Platz in der ersten Reihe: Seniorenrikscha erweitert Mobilitätsangebot im Frensdorfer Diakonie-Seniorenzentrum Dietrich Bonhoeffer
Diakonie-Seniorenzentrum Dietrich Bonhoeffer
30.07.2026, 10:35
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Ein Stück Freiheit zurückgewinnen, vertraute Wege wiedersehen oder einfach den Wind in den Haaren spüren – für viele ältere Menschen sind solche Erlebnisse nicht mehr selbstverständlich. Mit einer neuen Seniorenrikscha eröffnet das Diakonie-Seniorenzentrum Dietrich Bonhoeffer in Frensdorf seinen Bewohnerinnen und Bewohnern, den Mietenden des Servicewohnens sowie den Gästen der Tagespflege erneut die Möglichkeit, die Welt außerhalb der Einrichtung aktiv zu erleben.

Dank des speziellen E-Bikes nehmen sie wieder Platz in der ersten Reihe. Nicht hinter einer Fensterscheibe, sondern mitten im Geschehen: den Fahrtwind im Gesicht, das Zwitschern der Vögel im Ohr, den Duft blühender Wiesen in der Nase und das Leben in Frensdorf direkt vor Augen. Ob eine Fahrt durch die Natur, vorbei an vertrauten Orten oder einfach eine kleine Runde durch den Ort – die Fahrten wecken Erinnerungen, fördern Begegnungen und schenken besondere Momente.

Wie wertvoll diese neue Möglichkeit ist, zeigte bereits die Jungfernfahrt: Bewohner Wolfgang (links auf dem Foto) hatte sich lange gewünscht, einmal wieder selbst im örtlichen Supermarkt einkaufen zu gehen. Gemeinsam mit Pflegefachkraft Erdem (rechts auf dem Foto) machte er sich auf den Weg. Für Wolfgang war es weit mehr als ein Einkauf: Es war ein Stück Selbstständigkeit, ein vertrautes Stück Alltag und die Freude, Dinge wieder selbst erledigen zu können.

Die Anschaffung der rund 6.000 Euro teuren Seniorenrikscha wurde durch zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer ermöglicht. 3.000 Euro stammen aus den Beiträgen des Mitgliedervereins der Diakonie Bamberg-Forchheim. Die übrigen Kosten konnten durch weitere große und kleine Spenden finanziert werden.

Einrichtungsleiter Manuel Hofmann ist überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat: „Unsere neue Seniorenrikscha ist weit mehr als ein Fortbewegungsmittel. Sie eröffnet Menschen, deren Bewegungsradius kleiner geworden ist, wieder neue Perspektiven. Mit dem Fahrtwind kommt auch ein Stück Freiheit zurück.“ 

 

Foto (Manuel Hofmann): Gemeinsam unterwegs: Pflegefachkraft Erdem und Wolfgang, Bewohner des Diakonie-Seniorenzentrums in Frensdorf, genießen die erste Fahrt mit der neuen Seniorenrikscha.


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Beschreibung

Das Seniorenzentrum Dietrich Bonhoeffer ist Teil eines Quartiers rund um seniorengerechtes Wohnen, das auch die Tagespflege Am Seebach und das Senioren-Service-Wohnen Am Seebach umfasst. In drei von vier miteinander verbundenen Häusern in nachhaltiger ökologischer Bauweise wird stationäre Pflege angeboten. Sie bieten insgesamt 60 Menschen einen Platz, an dem es sich auch mit Pflegebedarf gut leben und alt werden lässt. Im vierten Haus ist die Tagespflege Am Seebach zu finden.