Auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins informieren im Obergeschoss des Rathauses Schaustücke über die archäologischen Funde, die von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart im Gemeindegebiet gemacht wurden. Bei der offiziellen Vorstellung erläuterte Hans-Joachim Graf, der die Begleittexte verfasst und die Exponate arrangiert hat, die Herkunft und Entstehungszeit. Zu sehen sind eine Urne und zwei Beigefäße aus der späten Urnenfelderzeit 1000-750 vor Christus, die 1936 in einer ehemaligen Kiesgrube im Westen des Ortes geborgen wurden sowie eine Silexklinge und ein Steinbeil. Beide Stücke konnten im März 2020 bei der Entdeckung von zwei Hockergräbern aus der Jungsteinzeit 2800-2200 vor Christus im Baugebiet Süd-West gesichert werden. Bürgermeister Johann Weigert dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, die Vitrine habe sich bei externen Besuchen im Rathaus bereits als Anziehungspunkt erwiesen und zeige einen Teil der reichen Geschichte des Ortes.
