Zum Pflichtspielauftakt 2026 begrüßen wir die Gäs-
te aus Schweinfurt wieder einmal recht herzlich in
Frammersbach!
Wenn der Tabellenachte auf den Fünften trifft, klingt das
im ersten Moment nicht unbedingt nach dem allerobersten
Regal, tatsächlich aber treffen hier die beiden zuletzt
formstärksten Teams der Liga aufeinander. Während
unseren Farben sieben Siege aneinandergereiht haben,
stehen bei den Jungs von der Maibacher Höhe vier Siege
aus den letzten fünf Begegnungen zu Buche. Gefühlt
also doch irgendwie ein Spitzenspiel.
Nach der Ära von Aufstiegstrainer Adrian Gahn, welcher
insgesamt acht Jahre erfolgreich das Zepter beim FTS
geschwungen hat und sich nach einer schwierigen Runde
doch noch mit einem einstelligen Tabellenplatz (Rang 9)
verabschiedete, gab es zu dieser Spielzeit wesentliche
Veränderungen auf der Kommandobrücke. Als neue Vortur-
ner bei den Freien Turnern wurden die beiden Urgesteine
Benjamin Freund und Henry Stenzinger akquiriert, die
gleich einen größeren personellen Umbruch zu verwalten
hatten. Die Operation scheint aktuell gut geglückt und
auf der beschaulicheren Fußballseite von Schweinfurt
läuft scheinbar alles wieder in gewohnt geregelten und
unaufgeregten Bahnen.
Die positive Entwicklung unseres Kontrahenten hängt
natürlich auch erheblich mit der Rückkehr von Torjäger
Dominik Popp zusammen. Der lange verletzte Unter-
schiedsspieler hat seit seiner vollständigen Genesung
mit 14 Treffern (in 11 Spielen!) maßgeblichen Anteil am
Aufschwung der Rot-Weißen. Um ihn herum wirbelt nach
wie vor sein emsiger und ebenfalls treffsicherer Sturm-
partner Tyrell Walton (6 Saisontore).
Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Gäste
auswärts bisher durchaus zu gefallen wussten
und beachtliche 15 Zähler eingesammelt
haben (4 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen bei
17:22 Toren). Das wird also sicher kein Selbst-
läufer, wie beim letzten Aufeinandertreffen
hier in Frammersbach, als wir die Schweinfurter
in einer denkwürdigen Partie mit einer
9:1-Packung auf den Heimweg geschickt
haben. Wer sich noch daran erinnert – das
war ganz großes Kino und unser höchster
Landesligasieg in der Historie.
Ob es nochmal zu so einem Spektakel kommt, bleibt
abzuwarten. Ein torreiches und vor allem spannendes
Spiel für die Zuschauer darf es aber durchaus werden
