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Plätze für freilebende Katzen gesucht
Tierschutzverein Hallertau u.U.e.V.
20.03.2026, 16:00
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Obwohl wir seit Bestehen unseres Vereins größtes Augenmerk auf die Kastration von freilebenden Katzen haben, hat sich die Population und damit das Katzenelend wieder stark ausgeweitet.

Ehrlich gesagt, wissen wir gerade nicht weiter!

Unsere größte Sorge gilt derzeit den bereits trächtigen freilebenden Katzen.

Es stellt sich die Frage, ob es dem Klimawandel geschuldet ist, dass es mittlerweile sogar bis zu drei Würfen im Jahr gibt?

Seit einigen Wochen läuft bei uns wieder eine große Kastrationsaktion, bei der wir feststellen müssen, dass einige Katzen bereits trächtig sind. Schlimm genug, dass wir wieder neuen ungewollten Nachwuchs zu erwarten haben.

Für diese künftigen Katzenmamas suchen wir Plätze, wo sie in Ruhe und Sicherheit ihre Babys bekommen können. Denn nur so haben die Katzenkinder eine Chance, sich an Menschen zu gewöhnen und wir wiederum eine Chance, diese Jungtiere kastrieren zu können. Die rechtzeitige Kastration des Nachwuchses ist nur möglich, wenn wir wissen, wo sich die Jungtiere aufhalten und sie halbwegs zugänglich sind, damit wir sie einfangen können.

Diese Tiere können nicht in Tierheimen aufgenommen und in üblichem Rahmen vermittelt werden, da sie auch nicht im Haus leben wollen und einfach ihre Freiheit brauchen.

Hier sind Pferdehöfe oder Aussiedlerhöfe ideal. Wenn Sie ein Herz für diese armen Tiere haben, dann melden Sie sich bitte unter Tel. 0175-1915875 oder info@tierschutzverein-hallertau.de.

Wenn wir nicht ganz schnell dieses unsägliche Katzenleid eindämmen, dann läuft es immer mehr aus dem Ruder. Die meisten dieser Katzen sind auch nicht gesund. Mangelnde Ernährung, fehlende tierärztliche Versorgung, wie Impfung, Entwurmung etc. und natürlich Inzucht bescheren uns kranke bis sehr kranke Katzen.

Kein Tierschutzverein kann unendlich viele Tiere aufnehmen und vermitteln. Auch die Kosten sind horrend.

Jede Hilfe ist hier wichtig:

·       Hinschauen und einem Tierschutzverein melden, wenn irgendwo Katzenpopulationen entstehen.

·       Aufklären, Aufklären und nochmal Aufklären. So lange, bis jeder Einzelne versteht, dass eine Katze, die Freigang hat, kastriert, gechippt und geimpft sein muss.

 

Silvia Dietrich, 1. Vorstand Tierschutzverein Hallertau u.U.e.V.


Beschreibung

Tierschutzarbeit - Kastrationsaktionen von wild lebenden Katzen - Aufklärung Tierschutz