Die oberfränkischen Feuerwehren unterstützen die Bekämpfung des großflächigen Waldbrandes im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Nach einem bundesweiten Hilfeersuchen wurden auf Anforderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern Spezialausrüstung und Einsatzkräfte aus Bayern in das Schadensgebiet entsandt.
Die Regierung von Oberfranken koordinierte kurzfristig die Abfrage verfügbarer Ausrüstung im Regierungsbezirk. Dabei konnten insgesamt 72 Kreisregner - mobile Beregnungsgeräte zur Waldbrandbekämpfung - bereitgestellt werden. Sie stammen aus der Stadt Bamberg sowie den Landkreisen Bayreuth, Kronach und Lichtenfels. Die Geräte wurden an der Feuerwehrwache Bayreuth zusammengeführt und für den Weitertransport in das Einsatzgebiet verladen.
Bayerische Einsatzkräfte unterstützen vor Ort
Am Morgen des 16. Juli 2026 machte sich das bayerische Fähigkeitsmodul, bestehend aus 36 Einsatzkräften der Regierungsbezirke Ober- und Mittelfranken, mit 15 Fahrzeugen auf den Weg in das rund 500 Kilometer entfernte Mecklenburg-Vorpommern. Dort werden sie die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des Waldbrandes unterstützen. Neben den Beregnungsgeräten führen sie auch umfangreiches Schlauchmaterial mit. Die Einsatzleitung liegt bei Mittelfranken.
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark breitet sich seit mehreren Tagen aus und umfasst inzwischen eine Fläche von rund 270 Hektar. Die Löscharbeiten werden durch die Munitionsbelastung des Geländes erheblich erschwert.
Der Einsatz der bayerischen Kräfte ist zunächst bis Sonntag, den 19. Juli 2026, vorgesehen. Die Regierung von Oberfranken bedankt sich bei allen beteiligten Feuerwehren und Einsatzkräften für ihre schnelle Einsatzbereitschaft und ihr Engagement bei der überregionalen Hilfeleistung.
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