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Kupferstadt Stolberg beschließt Rahmenkonzept für den Offenen Ganztag – Starke Grundlage für den Rechtsanspruch ab 2026
Kupferstadt Stolberg - Pressemitteilungen
27.03.2026, 14:02
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Mit dem schrittweisen Rechtsanspruch auf einen Platz im Offenen Ganztag ab der ersten Klasse steht die Kupferstadt Stolberg vor einer zentralen Zukunftsaufgabe. Ziel ist es, allen Kindern eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung zu bieten und Familien im Alltag spürbar zu entlasten.

 

Bereits seit mehreren Jahren bereiten sich das Schul- und Jugendamt der Kupferstadt Stolberg gemeinsam mit den Schulen und OGS-Trägern intensiv auf diese Entwicklung vor – organisatorisch, inhaltlich und räumlich. Ein wichtiger Baustein dieser Vorbereitung ist der regelmäßig tagende OGS-Qualitätszirkel, in dem alle beteiligten Akteure eng zusammenarbeiten.

 

Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit bilden nun das gemeinsame kommunale Rahmenkonzept für den Offenen Ganztag in Stolberg.

 

Das neue Rahmenkonzept schafft erstmals eine gemeinsame, standortübergreifende Grundlage. Es definiert verbindliche Qualitätsstandards, beschreibt klare Rollen und Verantwortlichkeiten und stärkt die Zusammenarbeit zwischen Schule, Jugendhilfe und Stadtverwaltung. Gleichzeitig bleibt Raum für die individuellen Profile der einzelnen Schulen und Träger.

 

Im Mittelpunkt steht dabei ein modernes Verständnis des Offenen Ganztags als verzahnter Bildungs- und Lebensraum, der Lernen, Betreuung und soziale Entwicklung miteinander verbindet. Neben schulischem Lernen werden insbesondere die Persönlichkeitsentwicklung, soziale Kompetenzen sowie individuelle Talente der Kinder gefördert.

 

Für Eltern bedeutet das künftig vor allem klar geregelte Betreuungsangebote, eine bessere Abstimmung zwischen Schule und Ganztag sowie mehr Qualität und Verlässlichkeit im Alltag ihrer Kinder.

 

„Mit dem beschlossenen Rahmenkonzept wird ein starkes Signal für die Zukunft der Offenen Ganztagsschulen in Stolberg gesetzt. Ziel ist eine verlässliche Betreuung, hohe pädagogische Qualität und echte Chancengerechtigkeit für alle Kinder. Das Konzept verbindet verbindliche Standards mit dem notwendigen Raum für individuelle Profile der einzelnen Standorte. Dabei versteht sich das Konzept nicht als Schlusspunkt, sondern als gemeinsamer Auftrag und bildet die Grundlage, den kommenden Rechtsanspruch qualitativ überzeugend im Sinne der Kinder und Familien umzusetzen“, führt Carolin Offermann, Ausschussvorsitzende für Schule, Kultur, Sport und Tourismus, aus.

 

Auch Jorick Espeter, Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses, begrüßt das Ergebnis:

„Als Kinder- und Jugendausschuss begrüßen wir das starke Rahmenkonzept. Denn die Situationen und Voraussetzungen in unseren Schulen sind sehr unterschiedlich und mit dem Konzept wird ein guter, einheitlicher Qualitätsstandard geschaffen. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Akteuren für die Ausarbeitung des starken Konzepts.“

 

Ergänzend wurden bereits weitere Strukturen aufgebaut, um die Umsetzung langfristig zu sichern. Dazu zählen eine feste Steuerungsgruppe, einheitliche Betreuungsverträge, klar geregelte Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung, eine eigene Fachberatung für den Offenen Ganztag sowie ein regelmäßiger Austausch mit allen Trägern.

 

Im regionalen Vergleich ist die Kupferstadt Stolberg damit gut aufgestellt und übernimmt eine Vorreiterrolle. Trotz fehlender zusätzlicher Landesmittel schafft die Stadt die notwendigen Voraussetzungen, um den Rechtsanspruch erfolgreich umzusetzen.


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