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Erleben - Entdecken - Verstehen - Seniorenausflug in das Rundfunkmuseum Cham
Pressevertreterin: Angelika Handl
11.09.2025, 12:33
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Die Senioren der DJK und der Gemeinde Zell besuchten das Rundfunkmuseum in Cham

 

Die Senioren der DJK Beucherling und der Gemeinde Zell besuchten am Dienstag, 9.9. das Rundfunkmuseum in Cham, was übrigens das einzige in dieser Art in Deutschland ist. Die interessierte Gruppe mit DJK-Seniorenbeauftragten Gebhard Alsheimer wurden vom Museumsleiter Michael Heller empfangen und zusammen mit weiteren Museumsmitgliedern wurden sie durch das ehemalige Fernmeldeamt geführt. Es war ein erstaunlicher wie beeindruckender Rundgang. Beginnend im Café Nostalgie - die Zeit vor 1900. Dieser Raum ist dem Beginn der mechanischen Schallaufzeichnung gewidmet. Die Geräte, die man sehen konnte, werden rein mechanisch betrieben. Elektrischer Strom und elektrisches Licht waren noch Luxus und kamen erst langsam in die Häuser. Als Edison 1877 seinen Phonografen vorstellte, der Töne aufzeichnen und jederzeit wiedergeben konnte, galt das weltweit als Wunder moderner Technik. Die Erfindung des Grammophons durch Emil Berliner, 10 Jahre später, schuf einen neuen Industriezweig, die Phonoindustrie. Künstler und deren Musik kamen nun in die Wohnzimmer. Weiter ging es zu den Rundfunkgeräten von Beginn bis zur Neuzeit. Über 3000, meist funktionstüchtige Exponate, erzählen die Entwicklungsgeschichte der Rundfunk- und Fernsehtechnik, der Ton- und Bildaufzeichnung, der Telekommunikation und der Elektroakustik in zeitgeschichtlich gegliederten Räumen. Bild- und Tondokumente im interaktiven Informationssystem liefern dazu den Rahmen. Antike Fernseh- und Rundfunkstudios, sowie der Senderaum mit dem legendären 801 kHz MW-Sender des BR aus Ismaning, zaubern Studioatmosphäre. In der seit 2023 erweiterten „Erlebniswelt Physik und Technik" werden auf über 100 Mitmach-Stationen spielerisch die Grundlagen der Elektrophysik und Elektrotechnik vermittelt. Eine einzigartige Hochspannungsshow im Physiksaal zum Erleben, Entdecken und Verstehen ließ die Senioren erstaunen. Begeistern konnten auch der Amateurfunk und die Telekommunikation. Der Einblick in die dunkle Zeit der deutschen Geschichte und die Ausstellung „Militärische Nachrichtentechnik im Zweiten Weltkrieg“ sorgte bei manchen für Gänsehaut. Premiere feierte die Harry-Potter-Show: Zauberhut aufsetzen und mit Zauberstab singende, wandernde Funken aus der Zauberkugel ziehen oder mit dem Laserschwert Star-Wars-Feeling erleben. Begeistert bedankten sich der Seniorenbeauftragte Alsheimer und die interessierten Ausflügler am Ende für den kurzweiligen wie formidablen Nachmittag. Ein Dankeschön erging auch an die Gemeinde für die Unterstützung mit dem Bus und an Busfahrer Josef Winkler.


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